Essen/Swindon, 14. Juli 2009, RWE Innogy GmbHDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

Offshore-Windpark Rhyl Flats liefert ersten Strom



  • Bau des 90 Megawatt-Windparks bis Ende 2009 abgeschlossen
  • Klimafreundliche Stromerzeugung für über 61.000 Haushalte

Erste Windanlage in Rhyl Flats produziert Strom
Erste Windanlage in Rhyl Flats produziert Strom

Die erste von insgesamt 25 Windturbinen des Offshore-Windparks Rhyl Flats vor der walisischen Küste hat mit der Stromerzeugung begonnen. Bis zum Jahresende soll der Windpark vollständig errichtet und ans Stromnetz angeschlossen sein. Ab dann wird er mit einer installierten Leistung von 90 Megawatt jährlich rund 61.000 Haushalte in Großbritannien mit klimafreundlichem Strom versorgen können.

„Die erste Stromerzeugung von Rhyl Flats ist ein wichtiger Meilenstein und ein positives Signal für den Ausbau von erneuerbaren Energien und von Offshore-Windparks im Speziellen. Von solch einem Großprojekt profitiert nicht nur das Klima, sondern davon gehen auch wirtschaftliche Impulse für die Region und das Land aus,“ erklärte Kevin McCullough, COO von RWE Innogy.

Der Strom aus dem rund acht Kilometer vor der Küste liegenden Windpark Rhyl Flats wird über ein unter Wasser verlegtes Seekabel zu Küste transportiert. In einem Umspannwerk an Land wird der Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Die restlichen 24 Turbinen sollen in den kommenden Wochen ans Netz angeschlossen werden, so dass der Offshore-Windpark nach jetzigem Planungsstand bis zum Jahresende vollständig betriebsbereit ist. Anfang April war mit der Installation der eigentlichen Turbinen begonnen worden. Parallel dazu startete auch die Verkabelung der Windenergieanlagen. Die Trafostation als auch die Hauptkabel an Land wurden bereits 2008 fertig gestellt.

Nur wenige Kilometer vom Windpark Rhyl Flats entfernt, betreibt RWE Innogy bereits seit 2003 das Offshore-Windkraftwerk North Hoyle (60 MW). Ebenfalls vor Wales plant das Unternehmen den Windpark Gwynt y Môr, der mit mehreren hundert Megawatt installierter Leistung weltweit einer der größten seiner Art werden soll. Mit 50 Prozent ist RWE Innogy darüber hinaus an dem vor der ostenglischen Küste gelegenen Offshore-Windpark Greater Gabbard beteiligt. Nach Fertigstellung in 2011 soll dieses Windkraftwerk über insgesamt 500 MW verfügen. Auch vor der kontinentaleuropäischen Küste will RWE Innogy das Offshore-Windgeschäft weiter vorantreiben. So plant das Unternehmen in Deutschland 40 Kilometer vor der Nordseeinsel Juist den Bau des rund 960 MW Windkraftwerks Innogy Nordsee 1 und in den Niederlanden soll vor der nordholländischen Küste der 300-MW-Offshore Windpark Tromp Binnen entstehen.



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