Essen, 06. September 2011, RWE AGDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

RWE schließt Verkauf des Mehrheitsanteils an Amprion ab



  • Konsortium übernimmt 74,9 Prozent am Übertragungsnetzbetreiber
  • Meilenstein im angekündigten Desinvestitionsprogramm

Die RWE AG hat heute den im Juli angekündigten Verkauf von 74,9 Prozent der Anteile am Übertragungsnetzbetreiber Amprion abgeschlossen. Käufer ist ein Konsortium überwiegend deutscher institutioneller Finanzinvestoren aus der Versicherungswirtschaft und von Versorgungswerken. Es steht unter Führung von Commerz Real AG, einer Tochter der Commerzbank AG. An dem Konsortium beteiligt sind Gesellschaften der Munich Re und ERGO, vertreten durch MEAG, Swiss Life, Talanx und ärztliche Versorgungswerke aus Westfalen- Lippe und Brandenburg.

RWE bleibt mit 25,1 Prozent an Amprion beteiligt und wird zudem über das Konsortium einen indirekten Anteil an Amprion von durchgerechnet 10,8 %halten. Ebenso hält Commerz Real AG zunächst noch durchgerechnet 13 % an Amprion. Diese nur vorübergehend von RWE und Commerz Real gehaltenen Anteile sollen kurzfristig durch die Commerz Real AG an weitere Investoren vermarktet werden.

Der Aufsichtsrat der RWE AG hat der Transaktion zugestimmt, und auch die Europäische Kommission hat im Zuge der Fusionskontrolle eine Freigabe erteilt. Der Verkauf von Amprion ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des angekündigten Desinvestitionsprogrammes von RWE.

Über Commerz Real:

Die Commerz Real hat gemeinsam mit einer Gruppe institutioneller Investoren 74,9 Prozent der Gesellschaftsbeteiligung an Amprion von RWE übernommen. Der Erwerb erfolgte über eine für einen geschlossenen Fonds übliche Rechtsform der GmbH & Co. KG. An dieser Gesellschaft haben sich die Investoren und die Commerz Real als Kommanditisten beteiligt. Der Komplementär der Gesellschaft ist die M31 Beteiligungsgesellschaft mbH.


Weiterführende Informationen als Links:
www.commerzreal.com

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