- Der „RWE Heizkosten-Monitor“ vergleicht Strom, Erdgas, Öl und Pellets über fünf Jahre
- Volatile Energiepreise berücksichtigt
- Berechnung für Neu- und Altbau, Ein- und Mehrfamilienhaus
Die Auswahl der richtigen Heiztechnik ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um die langfristige Wirtschaftlichkeit einer Immobilie geht. Strombetriebene Wärmepumpen sind schon heute eine attraktive Alternative zu bewährten Heizungen mit Brennwert-Technik. Aufgrund höherer Effizienzauflagen werden sie künftig vor allem in neuen Einfamilienhäusern eine immer größere Rolle spielen. Für Bestandsgebäude und Mehrfamilienhäuser gewinnt hingegen die Kraft-Wärme-Kopplung an Bedeutung. Holzpellet-Anlagen belegen sowohl bei Neubau als auch bei Bestandsgebäuden hintere Plätze, wenn es um die Wirtschaftlichkeit geht. Dies zeigt der „Heizkosten-Monitor“ der RWE Effizienz GmbH, der jährlich veröffentlicht wird.
Bauherren und Eigentümern bietet die neue Analyse eine Gesamtübersicht aller mit den verschiedenen Heizsystemen verbundenen Kosten – von der Anschaffung über die Wartung bis hin zum Energieverbrauch. Die Grundlage hierfür bildet der Heizkostenvergleich des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Um den Einfluss der stark schwankenden Energiepreise auf die Gesamtkosten aufzuzeigen, hat der Dortmunder Energiedienstleister die monatlich erfassten Energiepreise mit in den Vergleich eingerechnet – und zwar über einen Zeitraum von fünf Jahren. Auf diese Weise können sich Verbraucher eine Übersicht über die langfristige Kostenentwicklung der auf verschiedenen Energieträgern basierenden Heizsysteme verschaffen.
Welche Heizsysteme gingen in den Vollkostenvergleich ein?
Der Vergleich umfasst den Neubau- wie auch den Altbaubereich. Zu den Heizsystemen gehören Anlagen mit fossilen wie auch mit erneuerbaren Energieträgern. Das sind unter anderem erdgas- und ölbetriebene Brennwertheizungen, die zusätzlich die Kondensationswärme aus den Abgasen als Heizenergie nutzen. Ebenso ging die Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung auf Erdgasbasis in den Vergleich ein. Zudem wurden Holzpellet-Kessel und verschiedene Wärmepumpen-Systeme berücksichtigt, bei denen die Wärme aus der Umwelt (Erde, Grundwasser oder Luft) nutzbar gemacht wird.
RWE hat auch die solare Trinkwassererwärmung als Ergänzung der Brennwertanlagen einbezogen. Dies ist besonders für den Neubaubereich relevant. Gemäß dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz muss hier ein Teil der Wärmeerzeugung regenerativ erfolgen oder aber durch entsprechende Ersatzmaßnahmen kompensiert werden.
Wie setzt sich der Vollkostenvergleich zusammen?
Sämtliche Berechnungen wurden gemäß der Richtlinie VDI 2067 des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) durchgeführt. Grundlage ist dabei ein typisches Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 150 m². Während im Neubau die Installation einer kompletten Heizungsanlage notwendig ist, wird bei Teilsanierung davon ausgegangen, dass Heizkörper und Verteilleitungen weiter genutzt werden können. Unter dieser Prämisse wurden die kapital-, betriebs- und verbrauchsgebundenen Kosten berücksichtigt und auf die Lebensdauer des jeweiligen Heizsystems verteilt. Im Ergebnis können Eigentümer so vergleichen, was die neue Heizung jedes Jahr tatsächlich kostet. Die Bewertung über den Zeitraum von fünf Jahren macht darüber hinaus deutlich, wie stark sich hier die schwankenden Energiepreise auswirken.
Für Rückfragen:
Nina Zipplies RWE Effizienz GmbH Pressesprecherin T+49 231 438-4848 E nina.zipplies@rwe.com
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