Bottrop, 22. November 2012, RWE EffizienzDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität in Bottrop



  • Neue Kombiladesäule für E-Mobile in Betrieb
  • RWE und ELE übergeben zehn Elektro-Roller
  • Pedelec-Verleih gestartet

Diese neue Kombistation bietet das Laden von Wechselstrom und Gleichstrom an. Mit Gleichstrom können Elektrofahrzeuge bis zu 20-mal schneller als an einer haushaltsüblichen Steckdose laden. „In nur 20 bis 30 Minuten erreichen E-Fahrzeuge wieder 80 % ihrer Reichweite. Das Laden funktioniert auf diese Art fast wie das Tanken an der Tankstelle. Sie trinken einfach in der Zwischenzeit einen Kaffee“, sagte Dr. Marcus Groll, Vertriebsleiter Elektromobilität bei RWE Effizienz. „Der Standort am Bottroper Bahnhof ist optimal: Pendler können auf den Zug umsteigen und sind schnell auf der A42.“

Burkhard Drescher, Geschäftsführer InnovationCity Management GmbH, Dr. Marcus Groll, Vertriebsleiter Elektromobilität bei RWE Effizienz, Dirk Wirth, RWE Effizienz, Kurt Rommel, Geschäftsführer Emscher Lippe Energie (ELE) und Oberbürgermeister Bernd Tischler (v.l.) vor der heute eingeweihten RWE eStation combi am Bottroper Hauptbahnhof. Bundesweit betreibt RWE 1400 Ladepunkte.
Burkhard Drescher, Geschäftsführer InnovationCity Management GmbH, Dr. Marcus Groll, Vertriebsleiter Elektromobilität bei RWE Effizienz, Dirk Wirth, RWE Effizienz, Kurt Rommel, Geschäftsführer Emscher Lippe Energie (ELE) und Oberbürgermeister Bernd Tischler (v.l.) vor der heute eingeweihten RWE eStation combi am Bottroper Hauptbahnhof. Bundesweit betreibt RWE 1400 Ladepunkte.

Da jedes Elektrofahrzeug auch auf Wechselstromladung ausgelegt ist, bietet die Kombistation am zweiten Ladepunkt diese Technik an. Besitzer von Elektroautos, die auf eine schnelle 22 kW-Wechselstromladung aus-gelegt sind, können die neue Kombiladestation nutzen und ihre Batterie in 45 - 60 Minuten voll aufladen.

Die Lademöglichkeit am Bottroper Hauptbahnhof wird an beiden Lade-punkten mit 100 % Ökostrom versorgt. Die neue Kombistation ersetzt die alte Ladesäule, die 2012 eine der meistgenutzten im gesamten RWE-Ladestationsnetz von fast 1.400 Ladepunkten in Deutschland war.

RWE übergab zudem zehn neue Elektro-Roller, von denen drei bald den bereits gestarteten Verleih von E-Fahrrädern (Pedelecs) ergänzen wer-den. Die Roller und Pedelecs können bei der Radstation am Bottroper Hauptbahnhof und zukünftig auch am Berliner Platz geliehen werden. Reservierungen sind direkt an der Radstation oder über die Website der InnovationCity Ruhr unter www.icruhr.de möglich. Die sieben weiteren Roller werden u. a. sozialen und städtischen Institutionen, wie der Bottroper Feuerwehr, zur Verfügung gestellt, die das neue Fahrzeug für den vorbeugenden Brandschutz nutzen wird.

Oberbürgermeister Bernd Tischler: „Der Ausbau der Infrastruktur für Elek-tromobilität ist der nächste und konsequente Schritt bei der Entwicklung der Stadt Bottrop hin zu einer Modellstadt für den Klimaschutz. Mit neuen und schnellen Ladesystemen schaffen wir eine wichtige Voraussetzung für Bürger, die am Kauf eines E-Autos interessiert sind. Der Verleih von Pedelecs und E-Rollern ermöglicht es zudem, Elektromobilität selbst zu erleben.“

Kurt Rommel, Geschäftsführer ELE: „Die Schnellladesäule hier in der
InnovationCity Ruhr ist ein Sinnbild für die Innovationsgeschwindigkeit, mit der das Thema Elektromobilität unterwegs ist. Das Tanken mal eben zwischendurch während eines schnellen Einkaufs ist ein weiterer Schritt Richtung Alltagstauglichkeit der Elektromobilität. Wie schnell es gehen kann, dass eine solche Neuerung erst in aller Munde und dann überall auf den Straßen zu finden ist, zeigen ja die Pedelecs, die hier schon seit rund einem Jahr im täglichen Praxistest sind – vor wenigen Jahren noch völlig exotisch, heute fast schon eine Selbstverständlichkeit. Als regionaler Partner in Sachen Energie wird die ELE auch weiterhin dazu beitragen, Innovationen in die InnovationCity zu bringen: zu Test- und Präsentationszwecken, aber immer wieder auch möglichst nah am Alltag der Bottroperinnen und Bottroper.“


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