Essen, 25. Januar 2013, RWE AG

RWE schließt Vereinbarung mit IUCN: Schutz der Artenvielfalt im Fokus



RWE und die Weltnaturschutzunion IUCN haben heute beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine Vereinbarung zum Schutz der Artenvielfalt unterzeichnet. Ziel des Abkommens ist eine wachsende Berücksichtigung der Biodiversität auch bei Geschäftsentscheidungen des Energieversorgers. Die Kooperation ist auf drei Jahre angelegt.

„Der weltweite Energiebedarf wird in unserer zunehmend dichtbevölkerten und urbanisierten Erde weiter rapide ansteigen“, so IUCN-Generaldirektorin Julia Marton Lefèvre. „Gleichzeitig schwindet die Artenvielfalt schneller denn je. Wie können wir unseren gegenwärtigen und künftigen Energiebedarf decken, ohne die Natur, unser Lebenserhaltungssystem, aufs Spiel zu setzen? Genau diese schwierige Herausforderung werden IUCN und RWE gemeinsam angehen.“

Die drei wichtigsten Schwerpunkte der Arbeit von IUCN liegen im Naturschutz, in der Sicherung effektiver und angemessener Kontrollmaßnahmen für die Nutzung natürlicher Ressourcen und in der Entwicklung naturgerechter Lösungen für die weltweiten Herausforderungen in Bezug auf Klima, Ernährung und Entwicklung. RWE kann auf langjährige Erfahrungen beim Schutz und bei der Renaturierung von Ökosystemen zurückgreifen, beispielsweise beim Netzausbau und -betrieb, bei der Erdöl- oder Braunkohleförderung.

Das Abkommen zielt darauf ab, die Expertise der Weltnaturschutzunion, die weltweit vernetzt ist mit Umweltschutz-Experten aus Regierungs- und Nicht-Regierungs-organisationen, und das Fachwissen der RWE AG in der Energiewirtschaft gemeinsam zu nutzen. Im Rahmen von Pilotprojekten wollen die Partner etwa den Einfluss von Kraftwerken oder Stromnetzen auf Ökosysteme untersuchen und prüfen, welche Technologien die Biodiversität und das Biodiversitäts-Management vor Ort fördern können. Angedacht sind auch Initiativen im Zusammenhang mit Offshore-Windparks in der Nordsee und Solarenergie in Nordafrika.

„IUCN genießt international bei Umweltorganisationen, Regierungen, wissenschaftlichen Einrichtungen und bei der Wirtschaft einen ausgezeichneten Ruf. Sie ist die führende Organisation zum Schutz der Natur und natürlicher Ressourcen in der Welt“, erklärt Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG. „Für RWE bietet diese Zusammenarbeit eine Möglichkeit, von einem wichtigen Stakeholder zu lernen und so auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit voranzukommen. Wir sind stets darauf bedacht, die Lebensräume der einheimischen Flora und Fauna soweit wie möglich zu schützen und zu verbessern.“


Für Rückfragen:
Annett Urbaczka
RWE AG
Leiterin Konzernpresse
T +49 201 12 17441

Brigitte Lambertz
RWE AG
Pressesprecherin
T +49 201 12 15599


Über die IUCN
Die Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature) ist die weltweit größte und älteste Umweltschutzorganisation, mit mehr als 1.200 Mitgliedern aus Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen und beinahe 11.000 freiwilligen Experten in ca. 160 Ländern. Die IUCN beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter in 45 Geschäftsstellen und arbeitet mit Hunderten von Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor und mit NGO in der ganzen Welt zusammen. Sie hilft weltweit, pragmatische Lösungen für die dringendsten Herausforderungen im Umwelt- und Entwicklungsbereich zu entwickeln.

Die Schwerpunkte der Arbeit von IUCN liegen in den Bereichen Naturschutz, Sicherung effektiver und angemessener Kontrollmaßnahmen für die Nutzung natürlicher Ressourcen und Einsatz naturgerechter Lösungen für weltweite Herausforderungen in Bezug auf Klima, Ernährung und Entwicklung. Die IUCN unterstützt die Forschung, leitet Projekte in der ganzen Welt und bringt Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, die UN und die Wirtschaft bei der Ausarbeitung von Regelungen, Gesetzen und Best Practice zusammen.



Sie uns auf Twitter: @RWE_AG