Bedburg, 10. November 2014, RWE Innogy GmbHDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

Grünes Licht für zweite Bauphase im Windpark Königshovener Höhe



  • Einer der leistungsstärksten Windparks in NRW
  • Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bedburg und RWE
  • Vollständige Inbetriebnahme in Q4 2015
  • Insgesamt rund 110 Millionen Euro Investitionsvolumen

Windpark Königshovener Höhe
Windpark Königshovener Höhe

Heute startet die zweite Bauphase im Windpark Königshovener Höhe. Auf rekultivierter Fläche des Tagebaus Garzweiler errichten RWE und die Stadt Bedburg gemeinsam einen Windpark mit einer Gesamtleistung von 67 Megawatt (MW). Die Stadt ist mit einem Anteil von 49 Prozent an dem gemeinsam entwickelten Windpark beteiligt. Die ersten zwölf Anlagen sollen bis Ende diesen Jahres, die neun Windkraftanlagen der zweiten Bauphase Ende 2015 vollständig in Betrieb sein. Es kommen Windkraftanlagen des deutschen Herstellers Senvion mit einer Leistung von jeweils 3,2 MW zum Einsatz. Das Investitionsvolumen für das Gesamtprojekt liegt bei rund 110 Millionen Euro.

Sascha Solbach, Bürgermeister der Stadt Bedburg, erklärt: „Ich freue mich sehr, dass wir als Stadt Bedburg die Chance nutzen, eines der größten und leistungsstärksten Windparkprojekte NRWs auf der Königshovener Höhe gemeinsam mit RWE Innogy zu realisieren. Durch diesen Invest haben wir nicht nur einen großen Beitrag zur Energiewende geleistet, sondern erreichen auch eine langfristige Haushaltsentlastung, die letztendlich allen Bürgerinnen und Bürgern von Bedburg zu Gute kommt.“

Die Kommunalaufsicht hat ihre Zustimmung zur Beteiligung der Stadt Bedburg Ende Oktober erteilt, die Gesellschafter haben daraufhin den Baubeschluss zur zweiten Phase gefasst. Auch die erforderliche Genehmigung für den Bau und Betrieb durch den Rhein-Erft-Kreis liegt bereits vor.

Dr. Hans Bünting, Geschäftsführer der RWE Innogy, ergänzt: „Ich bin erleichtert, dass das Projekt auch unter dem neuen Erneuerbaren Energien Gesetz wirtschaftlich darstellbar ist. Denn so können wir die sehr guten Windverhältnisse auf der Königshovener Höhe bestens für die Energiewende nutzen. Mit dem Baustart für neun weitere Anlagen wird der Windpark nach seiner Inbetriebnahme jedes Jahr umgerechnet rund 58.000 Haushalte versorgen – und das klimafreundlich. Mein besonderer Dank gilt der Stadt Bedburg für die vorbildliche Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.“

Windpark Königshovener Höhe
Windpark Königshovener Höhe

Der Windpark wird auf einer rund 345 Hektar großen Fläche errichtet, die als Windkonzentrationszone im Flächennutzungsplan der Stadt Bedburg ausgewiesen ist. Bei den Windkraftanlagen des Typs Senvion 3.2M114 mit einer Nabenhöhe von 143 Metern und einem Rotordurchmesser von 114 Metern handelt es sich mit einer Gesamtgröße von 200 Metern um die größten kommerziell genutzten Onshore-Anlagen in Deutschland.


Überblick Bauphasen:

Die erste Bauphase (38 MW) nähert sich ihrer vollständigen Inbetriebnahme. Zehn der zwölf Windkraftanlagen sind bereits vollständig installiert. Fünf Anlagen erzeugen bereits grünen Strom und speisen diesen über die Hauptschaltanlage Jackerath im Tagebau Garzweiler in das öffentliche Netz ein.

Parallel zu der Inbetriebnahme und den letzten Baumaßnahmen an den Anlagen der ersten Bauphase starten aktuell die bauvorbereitenden Maßnahmen für die zweite Bauphase (29 MW). Dazu gehören Wegebauarbeiten und die Erstellung der Kranstellflächen. Senvion beginnt im Frühjahr mit den Erd- und Baugrundverbesserungsmaßnahmen. Danach startet der Bau der Fundamente und parallel dazu auch die Kabelverlegung.

Bereits im Sommer soll mit der Installation der Windkraftanlagen begonnen werden. Wie in der ersten Bauphase werden zunächst die Betontürme errichtet und dann die Stahlturmelemente gefolgt von Maschinenhaus und Rotorstern montiert. Nach und nach werden die Windkraftanlagen in Betrieb genommen, so dass im vierten Quartal 2015 der gesamte Windpark Königshovener Höhe grünen Strom erzeugt.



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