Thorsten Skrypzak, Trainee im Bereich Tagebau

Stellenbezeichnung: RWE Power AG - Trainee im Bereich Tagebau

Studium: Rohstoffingenieurwesen

 

 

 



Mein beruflicher Werdegang und der Einstieg als Trainee bei RWE

Mein Kontakt zu RWE nahm seinen Anfang während meines Studiums im Fachbereich Rohstoffingenieurwesen an der RWTH Aachen. Im Rahmen eines Praktikums im Tagebau Hambach konnte ich mir seinerzeit einen ersten Eindruck von den Bergbautätigkeiten im Rheinischen Braunkohlenrevier und dem  Unternehmen verschaffen.

Im Anschluss an die Studienzeit arbeitete ich als Doktorand am Institut für Rohstoffgewinnung über Tage und Bohrtechnik an der RWTH Aachen. Im Zuge meiner damaligen Arbeit in Forschung und Lehre gab es weitere Berührungspunkte mit RWE, die mein Interesse an einer beruflichen Tätigkeit im Unternehmen bestärkten. Die verantwortungsvollen Aufgaben sowie die Chance zur Mitwirkung bei der Bewältigung der vielschichtigen technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die mit der Braunkohlengewinnung und -verstromung einhergehen, veranlassten mich schließlich zum Berufseinstieg als Trainee in der Sparte Tagebaue.
 
Darum RWE

Das 18-monatige Traineeprogramm, das ich derzeit schwerpunktmäßig im Tagebau Inden absolviere, zeichnet sich durch vielfältige interdisziplinäre Inhalte aus. Dies umfasst, die komplexen Abläufe des Tagebaubetriebs von der Lagerstätte über die bergtechnischen Aufgaben, die Maschinen- und Elektrotechnik bis hin zur Rekultivierung und Nachsorge unmittelbar kennenzulernen. Darüber hinaus ermöglicht mir die Einbindung als Führungskraft in das operative Tagesgeschäft nicht nur Praxiserfahrung in einem facettenreichen Arbeitsumfeld zu erhalten, sondern den Tagebaubetrieb zugleich aktiv mitzugestalten. Von den vielfältigen Erfahrungen, die ich als Schichtleiter im Wechselschichtbetrieb speziell in den Bereichen Personalverantwortung und Mitarbeiterführung sammeln konnte, werde ich im Verlauf meines weiteren beruflichen Werdegangs besonders profitieren können.

Die verschiedenen tagebauinternen und betriebsübergreifenden Projekte, mit denen ich zudem betraut bin, sind neben spannenden technischen Themenstellungen durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung und die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit Spezialisten unterschiedlichster Fachrichtungen gekennzeichnet. Im Rahmen des Traineeprogramms erhalte ich überdies Einblick in andere Unternehmensbereiche vom Kraftwerksbetrieb bis hin zur Energiehandelsgesellschaft.

Dies alles bietet mir die Möglichkeit, einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des Unternehmens und die Unternehmensstruktur zu erhalten, bereichsübergreifende Kontaktnetzwerke zu bilden und mich zugleich persönlich sowie beruflich weiterzuentwickeln.

 
Und das sind die Herausforderungen der Zukunft

Die Planungen für die Braunkohlengewinnung im Rheinischen Revier sehen einen Zeithorizont bis Mitte des Jahrhunderts vor. In den Tagebauen sind nach wie vor vielfältige und zahlreiche bergmännische Ingenieuraufgaben im operativen Tagesgeschäft zu bewältigen, die gleichermaßen kurz-, mittel- und langfristige Aspekte des Tagebaubetriebs betreffen. Die Verbesserung und Weiterentwicklung von Prozessen ist eine kontinuierliche Aufgabe, damit die Braunkohle in der sich wandelnden Energielandschaft einen Beitrag zu einer sicheren Energieversorgung leisten kann.

Der Bedarf an Ingenieurkapazitäten geht ferner über die aktive Betriebsphase der Tagebaue hinaus. An der Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft und der Entwicklung innovativer betrieblicher Lösungen für die Umsetzung geplanter Maßnahmen sind Bergbauingenieure auch heute bereits aktiv beteiligt. Dieses interessante und umfangreiche Aufgabenfeld wird in Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen.