Maximilian Grandl, Trainee als Projektingenieur

Stellenbezeichnung: RWE Technology International GmbH - Trainee Engineering and Consulting Services/ Junior Project Engineer

Studium: Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik, Studium Elektro- und Informationstechnik, Fachrichtung Energieversorgungstechnik

 

 

 

 

 

 

 

 

Ende des Studiums und der Spaß ist vorbei?

Wie angehende Absolventen wissen, wird man in der letzten Phase des Studiums gerne mit düsteren „Prophezeiungen“ des baldigen Arbeitsalltages bedacht.

Meine eigenen Vorstellungen von meinem Berufseinstieg standen dem jedoch in vielerlei Hinsicht entgegen. Bereits in der Vergangenheit habe ich Wert darauf gelegt, mich durch meine Lehre, Praktika und diverse Werkstudententätigkeiten mit möglichst abwechslungsreichen Themen zu beschäftigen. So lag der Schwerpunkt meiner Berufsausbildung im Bereich Betriebs- und Automatisierungstechnik. Um die Zeit bis zum Abitur zu überbrücken, habe ich Mittelspannungsmontagen durchgeführt. In meiner Bachelorarbeit habe ich untersucht ob man mittels neuartiger Nano-Strukturen in der Halbleitertechnik einen Strahlungssensor bauen kann (nein kann man nicht) und in meiner Masterarbeit habe ich mich mit den Auswirkungen von Elektrofahrzeugen auf das Verteilnetz beschäftigt.

Von meinem ersten Job erwarte ich mir einerseits ebenso abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgaben, andererseits sollen die Weichen für die weitere Karriere gestellt werden.

Da außerdem die Anzahl der Auslandsaufenthalte während meines Studiums für meinen Geschmack zu kurz kamen sollte meine zukünftige Tätigkeit mit einer gewissen Reisetätigkeiten verbunden sein.

Jobsuche

Ausgehend von diesen Kriterien stieß ich beim Durchforsten von Xing, Linkedin und Co. unter den Schlagworten „Trainee Programm im Consulting“ auf die Stellenausschreibung der RWE Technology International. Wie der Name bereits sagt, konnte mich diese nicht nur durch ihre langjährige Expertise im Engineering sondern auch durch ihre internationale Ausrichtung überzeugen.

Die Stellenausschreibung richtete sich gezielt an technische Generalisten und versprach die Möglichkeit, sich durch ständig wechselnde Herausforderungen im Projektgeschäft sowohl fachlich als auch persönlich in den unterschiedlichsten Disziplinen weiterentwickeln zu können. Unterstützt werden sollte dies durch ein breites Angebot an individuellen Fördermaßnahmen und das Mentoring durch einen erfahrenen Ingenieur aus der Geschäftsleitung.

Personalentwicklung vom ersten Tag

Bereits im Verlauf des im allgemeinen berüchtigten Assessment Center wurde klar, dass ich hier an der richtigen Adresse bin. Gemäß der Empfehlungen meiner heutigen Vorgesetzten war es mir möglich, den Auswahltag unabhängig des Ausganges als interessante Erfahrung und Möglichkeit zu begreifen seine eigenen Fähigkeiten zu reflektieren.

Im Gegensatz zur verbreiteten Meinung wurde der Tag nicht dafür genutzt, auch den letzten Fehler im CV aufzudecken, sondern viel mehr Entwicklungspotentiale zu identifizieren, welche von beiderseitigen Interesse sein können und entsprechend gefördert werden sollten. Die Erkenntnisse dieses Tages werden noch heute in verschiedenen Entwicklungsmaßnahmen wieder aufgegriffen.

Arbeitsalltag ohne Alltag

Mittlerweile bin ich seit zwei Monaten Teil eines Teams bestehend aus Experten in allen Bereichen rund um den Kraftwerksbau und von Alltag und Routine ist keine Spur. Verhindert wird dies unter anderem durch kurzfristige Einsätze in den Niederlanden, wo ich in einem der modernsten Steinkohlekraftwerke Europas mit einer Spitzenleistung von über 1,6 GW, in die Umsetzung mehrerer Projekte im Bereich Leittechnik eingebunden bin.

Für den Anschluss sind bereits Tickets in die Türkei gebucht um dort bei der Anwendung von Sicherheitsprüfkonzepten in einem Gas- und Dampfkraftwerk zu unterstützen. Offensichtlich wurde in der Stellenausschreibung nicht zu viel versprochen.

Was als nächstes kommt? Essen, Wien, Dubai..? Es sind mehrere Bälle in der Luft. Hier ist Flexibilität gefragt, Projektgeschäft eben…