Von Mammutbäumen und Ameisen

Auszubildende luden zu geführter Bustour durch die Rekultivierung Sophienhöhe ein

Mächtig ins Zeug gelegt hat sich die RWE-Jugend für die circa 80 Besucher, die am Sonntag an ihrer geführten Busrundfahrt über die Sophienhöhe teilgenommen haben. Mit viel Begeisterung und Sachverstand im Gepäck und in Begleitung von Revierförster Günter Rosenland erklärten die Auszubildenden Emma Spieß und Eva-Maria Bachem sowie der Jugend- und Auszubildendenverterter Robert Holz den Teilnehmern die Rekultivierung des Tagebaus Hambach. Die vier entführten die Besucher an die schönsten Stellen und ließen sich von den Fragen der neugierigen Gruppe löchern.

Auf der Sophienhöhe bot sich den Gästen ein wahrhafter Schmaus für Augen, Ohren und Nase:
Wie vielfältig die Tier- und Pflanzenwelt ist, erfuhren sie am Inselsee sowie auf einem Spaziergang durch die verschlungenen Wege durch den seit über 30 Jahren wachsenden

Mischwald, der typisch für die Region ist. Dort lernten die Besucher unter anderem, wie wichtig die Ameisenvölker für den Wald sind, die sich in den ständig wachsenden Ameisenhaufen vermehren. Ein besonderes Highlight war der Mammutwald, wo die Teilnehmer den intensiven Geruch der Bäume wahrnahmen, die geschützt von ihrer Rinde sogar Brände überleben können.

Bei einem abschließenden Imbiss tauschte sich die Gruppe über ihre Eindrücke aus: Wunderbare Natur, entschleunigend und lehrreich war ihr Fazit. Zwei Besucher hatten sogar den langen Weg aus Hamburg und Flensburg auf sich genommen, um an der Führung teilzunehmen. Gerne kommen die Gäste noch einmal wieder.

Foto: Die engagierten Besucherführer Robert Holz, Eva-Maria Bachem, und Emma Spieß (v.l.) mit Revierförster Günter Rosenland