Sichere und umweltverträgliche Ölförderung

Hintergrundinformationen zum Sicherheitskonzept der Bohr- und Förderinsel Mittelplate:

  • Die Bohr- und Förderinsel Mittelplate liegt fest verankert auf einer Sandbank. Sie kann nicht sinken.
  • Bohr- und Förderbetrieb sind durch komplexe Überwachungs- und Steuerungssysteme mehrfach abgesichert. Untertage- und Übertagesicherheitsventile können sowohl automatisch, manuell und per Fernbedienung ausgelöst werden.
  • In allen Bereichen der Insel sind zahlreiche Brand- und Gasmelder installiert. Diese Sensoren laufen über ein zentrales Überwachungssystem in der Messwarte und werden regelmäßig überprüft.
  • Die Bohr- und Fördereinrichtungen sind von der Umwelt abgeschottet. Die Mittelplate ist wie eine kompakte, flüssigkeitsdichte Stahl- und Betonwanne konstruiert. Nichts kann die Insel unkontrolliert verlassen. Selbst Regen und Spritzwasser werden gesammelt und aufbereitet.
  • Ein lückenloses Entsorgungssystem stellt sicher, dass Nordsee und Wattenmeer nicht belastet werden.
  • Da Mittelplate als kompaktes Bauwerk auf dem Sandwatt steht, sind alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen leicht zu erreichen und zu überprüfen.
  • Für den Ernstfall gibt es einen Notfallplan. Die Mitarbeiter werden durch Sicherheitstrainings, Übungen und Schulungen sensibilisiert und ertüchtigt.
  • Bei allen Aktivitäten legt RWE Dea höchsten Anspruch auf die Einhaltung von Sicherheits- und Umweltstandards. Die störungsfreie Förderung seit über 23 Jahren belegt, dass Umweltschutz und Ölförderung miteinander vereinbar sind.
  • Umweltschutzorganisationen nennen Mittelplate als Beispiel für eine verantwortungsbewusste Ölförderung.

 

 

Aus diesen Gründen ist die heimische Ölförderung wichtig:

  • Im internationalen Vergleich höchste Umweltschutz- und Sicherheitsmaßstäbe.
  • Große volkswirtschaftliche Bedeutung. Über 50 % der deutschen Ölförderung stammt aus dem Feld Mittelplate.
  • Die Förderung trägt zur Verringerung der Importabhängigkeit Deutschlands bei und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit.
  • Die Ölproduktion sorgt für viele Arbeitsplätze. Über 1.000 Menschen haben mit der Verarbeitung des Rohöls bzw. dessen Folgeprodukten zu tun.
  • Die auf die Ölförderung erhobene Förderabgabe dient dem Land Schleswig-Holstein als zuverlässige Einnahmequelle.
  • Keine weiteren Bauwerke zur Ölförderung im Wattenmeer. Das Öl wird auch künftig nur durch weit abgelenkte Bohrungen ausschließlich von der Bohr- und Förderinsel oder von außerhalb des Nationalparks erschlossen.

Mittelplate - Sichere und umweltverträgliche Ölförderung im Wattenmeer (PDF | 0.4 MB)