Windenergie im kleinen Maßstab nutzen

Eigentlich werden Windenergieanlagen immer größer und höher. Denn Nabenhöhen von rund 100 Metern mit entsprechenden Rotordurchmessern schaffen eine gute Voraussetzung für möglichst hohe und immer konstantere Windausbeuten. Aber es gibt auch die entgegengesetzte Entwicklung – so zum Beispiel die Mikrowindturbinen der Firma quietrevolution, an welcher RWE Innogy über seine Venture Capital-Aktivitäten einen Minderheitsanteil übernommen hat.

Die Windausbeute dieser kleinen Anlagen ist zwar im Vergleich zu ihren großen Schwestern geringer, dafür macht sie Windstrom dort nutzbar wo er gebraucht
wird – mitten in der Stadt.

Ob vor dem Firmentor oder auf dem Dach eines Bürogebäudes – eingesetzt werden können die kleinen Windturbinen überall wo Wind weht. Denn mit ihren spiralförmigen Flügeln und der horizontalen Rotationsachse sind sie in der Lage den Wind aus allen Richtungen aufzunehmen und auch mit häufigen Richtungswechseln zurechtzukommen. Nahezu geräuschlos erzeugen sie je nach Standort aktuell bis zu 7.500 Kilowattstunden Strom im Jahr. Dies entspricht rund zehn Prozent des durchschnittlichen Energiebedarfs eines 600 Quadratmeter großen Bürogebäudes.

Daten & Fakten

Derzeit sind Mikrowindturbinen im deutschen und auch europäischen Stadtbild noch selten zu sehen, aber das könnte sich ändern. Denn Ziel unseres Engagements ist es, die zurzeit ausschließlich in Großbritannien vertriebenen Mikrowindanlagen auch in Deutschland kommerziell nutzbar zu machen.

Wissenswertes

Animation: Installationsmöglichkeiten von Mikrowindturbinen

mehr

Auf einen Blick: Wie der Strom in die Steckdose kommt

mehr

Broschüre: voRWEg gehen und mit kleinen Windanlagen groß rauskommen

Download