Bohrbetrieb Wietze

Auf dem historischen Gelände der ehemaligen Ölschachtanlage in Wietze hat unser Bohrbetrieb seinen Sitz. Er ist Teil der Hamburger Abteilung Bohr- und Fördertechnik und betreut jährlich bis zu zwölf verschiedene Bohrprojekte mit einer Gesamtbohrlänge von bis zu 35 Kilometern. Seine Aufgabe ist es, eigene Bohrprojekte, aber auch Bohrkampagnen mit Beteiligung von Konsortialpartnern zu planen und sicher umzusetzen.
Für alle Bohrvorhaben gelten umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und der Menschen. So sind beispielsweise die für das Bohren benötigten Antriebsaggregate, Pumpen und Hebewerke schallgedämmt. Die Versorgung der Maschinen mit Strom aus dem Netz sorgt für einen emissionsarmen Betrieb. Auf dem Bohrplatz haben wir Anlagen zum Gewässerschutz installiert. Bei den eigentlichen Bohrarbeiten schützen wir mit unterschiedlichen technischen Maßnahmen das Grundwasser. Anfallendes Bohrklein und überschüssige Bohrspülung sammeln wir und entsorgen beides fachgerecht.
Mit seinen 53 Mitarbeitern betreibt der Bohrbetrieb Wietze die zwei eigenen Bohranlagen T-150 und T-160.
Bohranlage T-150
Die Bohranlage T-150 ist auf unserer Bohr- und Förderinsel Mittelplate im schleswig-holsteinischen Wattenmeer fest installiert. Mit ihr erschließen wir von der künstlichen Insel aus das größte deutsche Erdölfeld in 2.500 bis 3.000 Metern Tiefe.
Bohranlage T-160
1997 haben wir die Bohranlage T-160 in Betrieb genommen. Sie ist eine der stärksten Bohranlagen Europas. Mit ihr teufen unsere Spezialisten jährlich bis zu zwei Erdgasbohrungen in Niedersachen ab. Deren Teufe beträgt mehr als 5.000 Meter. Die elektrisch betriebene Tiefbohranlage mit einer Antriebsleistung von über 6.300 Kilowatt macht auch stark abgelenkte Bohrungen sowie Horizontalbohrungen bis in Teufen von mehr als 6.000 Metern möglich.
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