Dänemark

RWE Dea ist in Dänemark seit den 80er Jahren tätig. Die jahrelangen Explorationsbemühungen wurden 2000 durch die ölfündigen Offshore-Bohrungen Nini-1 und Cecilie-1 belohnt. Im Mai 2002 wurde die behördliche Genehmigung zur Inproduktionsnahme der beiden Felder erteilt. RWE Dea hält am Feld Nini eine 30%ige Beteiligung (DONG als Operator 40%, Altinex 30%), und an Cecilie eine 17%ige Beteiligung (DONG als Operator 22%, Altinex 61%).

Die beiden Felder wurden mit mehreren Produktionsbohrungen (auch horizontal) erschlossen. Die Produktion wurde im Herbst 2003 aufgenommen. Im Jahr 2007 wurde die Nini 5 im östlichen Bereich der Nini Lizenz fündig. Die Entwicklung der Fündigkeit Nini East ist bis 2009 geplant.

Zur effizienten Entwicklung der relativ kleinen Reserven wurden die dortigen Funde jeweils mit einer so genannten, unbemannten Wellhead-Plattform ausgerüstet - das geförderte, unbehandelte Öl wird über Pipelines zur benachbarten Siri-Plattform transportiert. Dort erfolgt die Aufbereitung und Lagerung des Erdöls.

Lizenzen

 

Förderung aus den dänischen Ölfeldern Nini und Cecilie

Von der Nini- und Cecilie-Plattform wurden jeweils drei Pipelines zur Siri-Plattform verlegt:

  1. Über die Multiphase-Leitungen gelangt das Ölgemisch zu den zentralen Siri-Anlagen.
  2. Über die Lift Gas-Pipelines gelangt das abgetrennte und getrocknete Gas von der Siri-Plattform zu den Satelliten-Plattformen zurück und wird dort in die Förderbohrungen geleitet, um das Öl aus den Förderbohrung zu „liften“.
  3. Die Injektions-Wasser-Pipeline leitet das abgetrennte Wasser von den Siri-Anlagen aus zurück zum Ort der Förderung. Dort wird es ebenfalls wieder in die Erdöllagerstätten in ca. 2.300 Metern Tiefe eingepresst, um den Druck in den Lagerstätten Nini und Cecilie aufrecht zu erhalten. Es gilt: Je höher der Lagerstättendruck desto effizienter die Förderung.