Algerien

Ein Konsortium aus Repsol (45 %, Betriebsführer), RWE Dea (30 %) und Edison (25 %) erhielt 2002 nach Abschluss der 3. Internationalen Konzessionsrunde der algerischen Regierung den Zuschlag für die Blöcke 351c und 352c in der Region Reggane Nord. Das Production Sharing Agreement wurde am 10. Juli 2002 unterzeichnet. Die beiden benachbarten Blöcke haben nach den am Ende der jeweiligen Explorationsphasen vertraglich vorgesehenen Gebietsrückgaben eine Größe von insgesamt ca. 4685 Quadratkilometern.

Das erfolgreich absolvierte Arbeitsprogramm der bisherigen zwei Explorationsphasen diente der Bewertung der bereits erzielten Gasfunde in dem Gebiet und der Erkundung des weiteren Gaspotenzials in Gesteinsformationen des Paläozoikums. Das Arbeitsprogramm beinhaltete umfangreiche seismische Untersuchungen sowie 15 Explorations- und Bestätigungsbohrungen.

Zusammen mit seinen Partnern arbeitet RWE Dea intensiv an der Kommerzialisierung der nachgewiesenen Gasmengen. Erste Feldesentwicklungspläne liegen bereits vor, so daß in einem absehbaren Zeitraum das erste Gas aus dieser entlegenen Region Algeriens fließen wird.

Lizenzen