Appell an die Politik begleitet die Transparenz-Offensive

Seit dem 10. Januar 2008 veröffentlicht RWE tagesaktuelle Informationen über die laufende Stromerzeugung – für jeden Kraftwerks-Standort, aber auch zusammengefasst nach den verschiedenen Kraftwerks-Brennstoffen. So sind die Einspeisewerte jedes einzelnen Kraftwerkes im RWE-Erzeugungspark mit einer Leistung von mehr als 100 MW in Echtzeit online nachzuvollziehen.

Zusammen mit den Daten über ungeplante Kraftwerks-Stillstände sowie der Revisionsplanung des Konzerns ist diese Datensammlung die umfangreichste, auf die Interessenten online und kostenlos zugreifen können. Spätestens eine Stunde nach Auftreten eines ungeplanten Ausfalls meldet RWE diesen Ausfall, erklärt die Ursache und gibt eine Prognose, wie lange es dauern könnte, bis der Schaden behoben ist.

Seit Juli 2007 ist „www.rwetransparent.com“ im Netz. Das Ziel: RWE will mit der  Veröffentlichung dieser Produktions- und Netzdaten die Transparenz auf dem europäischen Strommarkt vergrößern. Dr. Ulrich Jobs, Vorstandsmitglied der RWE AG und Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG bei der Vorstellung der Website in Brüssel: „Wir wollen das Vertrauen in die Preismechanismen auf dem europäischen Markt stärken. Dazu haben wir diese konzernübergreifende Transparenz-Offensive ins Leben gerufen.“

Jobs setzt auf die Unterstützung seitens der deutschen und europäischen Politiker für diese wettbewerbsfördernden Maßnahmen. „Wir haben an die EU-Kommission appelliert, diese Transparenzkriterien als europaweit gültigen Standard zu definieren. Sie sorgen für gleiche und faire Wettbewerbsbedingungen in der gesamten europäischen Stromindustrie.“

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