Rekultivierung
Die Rekultivierung der ausgekohlten Tagebaubereiche hat für die RWE Power AG höchsten Stellenwert. Das Unternehmen verfügt in diesem Bereich über eine Jahrzehnte lange Erfahrung und arbeitet zur stetigen Verbesserung der Rekultivierung mit Forschungsinstituten, Universitäten und unabhängigen Fachleuten aus Umweltschutz, Forst- und Landwirtschaft zusammen.
Rückgabe einer ökologisch intakten Landschaft wird zugesagt
An den Planungen für die Gestaltung der ehemaligen Tagebaubereiche arbeiten Fachbehörden, die betroffenen Gemeinden und Land- und Forstwirtschaft mit den Experten der RWE Power AG zusammen. Sie melden ihre jeweiligen Interessen an, die von der Genehmigungsbehörde anschließend ausgeglichen werden müssen. Die RWE Power AG setzt die Pläne in die Wirklichkeit um. Bereits zu Beginn aller Abbauplanungen wird der Endpunkt der Entwicklung – die Rückgabe einer ökologisch intakten Landschaft – verbindlich zugesagt. Mehr noch: In vielen Fällen hat der Bergbautreibende für die Zeit nach dem Bergbau ein Mehr an Wald und Wasserflächen, an landschaftlicher Vielfalt, an Tier- und Pflanzenarten geschaffen.
Rheinische Rekultivierung ist vorbildlich
Dabei ist die Rekultivierung nicht der Versuch, die Natur nachzubauen. Der Mensch kann nur eine Starthilfe geben. Die wesentliche Arbeit leistet die Natur selbst. Die rheinische Rekultivierung gilt unter den Fachleuten weltweit als vorbildlich. Ein Beispiel ist die Verlegung eines 5 Kilometer langen Abschnitts der Inde im Kreis Düren. Wenige Kilometer entfernt liegt der Tagebau Inden: Er erreichte im Sommer 2005 auf fünf Kilometern Länge den früheren Verlauf der Inde. Der Fluss verlässt heute bei Lamersdorf sein altes Bett und verläuft auf etwa zwölf Kilometern frei durch eine neue, bis zu 300 Meter breite Aue, die in der Rekultivierung des Tagebaus liegt. Hier kann er inmitten einer überwiegend bewaldeten Niederung frei mäandrieren, ehe er auf der Höhe von Kirchberg wieder in sein altes, begradigtes Bett zurückkehrt.
Enge Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen
Seit vielen Jahren arbeiten Wissenschaftler deutscher Hochschulen und die Rekultivierungsfachleute der RWE Power AG eng zusammen. Dafür hat die RWE Power AG die „Forschungsstelle Rekultivierung in Jüchen eingerichtet. Sie dient Forschern als Anlaufstelle, Bibliothek und Labor für ihre Studien. Auf bisher zwei Rekultivierungskongressen haben internationale Fachleute auf Einladung der RWE Power AG ihre Erkenntnisse und Erfahrungen ausgetauscht.





