Braunkohlenkoks

Braunkohlenkoks Braunkohlenkoks Hauptmerkmale des Braunkohlenkokses aus dem Rheinischen Braunkohlenrevier sind:

  • niedriger Wassergehalt
  • geringer Anteil an Begleitelementen, wie z.B. Schwefel, Stickstoff, Wasserstoff, Phosphor
  • basische Asche
  • große spezifische Oberfläche bzw. eine hohe Porosität
  • schnelles Reaktionsvermögen

Durch diese besonderen Eigenschaften lassen sich selbst hochwertige Aufkohlungsmittel substituieren, welche bei der Produktion von hochwertigen Qualitätsstählen eingesetzt werden (siehe Abbildungen):

 

Kugellager Kugellager Schienen Schienen 
Tyre-Cord Tyre-Cord Ventilfedernstahl Ventilfedernstahl 

Darüber hinaus verleiht die große spezifische Oberfläche dem Braunkohlenkoks aktivkohleähnliche Eigenschaften und erschließt somit auch weitgehende Einsatzmöglichkeiten in der Umwelttechnik.

Braunkohlenkoks unter dem Mikroskop Braunkohlenkoks unter dem Mikroskop 

Wir vermarkten Braunkohlenkoks zur Zeit für folgende Anwendungsgebiete:

  • Erhöhung des Schrottanteils im Stahlkonverter,
  • zur Aufkohlung und zur Schlackenschäumung in Elektrostahlwerken,
  • zur Vordesoxidation beim Abstich der Stahlschmelze,
  • als Aufkohlungsmittel in Oxygenstahlwerken (sowohl zur Basisaufkohlung während des Konverterabstiches als auch zur sekundärmetallurgischen Feinaufkohlung),
  • als Reduktionsmittel, z.B. zur Chromrückgewinnung aus der Schlacke,
  • als Energieträger zur Steigerung der Produktivität eines UHP-Lichtbogenofens,
  • als Sorbens in der weitergehenden Rauchgasreinigung (Dioxin-/Furan-Emissionsminderung),
  • zur Aufbereitung von Schlämmen, Stäuben und sonstigen Reststoffen mit dem Ziel der Produktionsrückführung in z.B. Sinter-, Schmelz- und Reduktionsprozesse.