Konzernstrategie

 

RWE AG: Ein international tätiger Energiekonzern mit drei zukunftsfähigen Standbeinen

Ein international tätiger Energiekonzern mit drei zukunftsfähigen Standbeinen – das ist die „neue“ RWE. Die RWE Generation und die RWE Supply & Trading sind dabei operative Geschäftsbereiche und eigenständige Gesellschaften, während die innogy SE eine reine Finanzbeteiligung ist.

  • Die RWE Generation hat mit ihrem flexiblen Kraftwerkspark eine wichtige Rolle in der Energiewende. Denn konventionelle Stromerzeugung wird als verlässlicher Partner der fluktuierenden Erneuerbaren Energien benötigt.
  • Die RWE Supply & Trading als führendes Energiehandelshaus in Europa bildet die kommerzielle Plattform zwischen den Aktivitäten der RWE Generation und den globalen Handelsmärkten für Energie und energienahe Rohstoffe und steht in dieser Funktion auch innogy zur Verfügung. Das Unternehmen setzt weiter auf gezieltes Wachstum.
  • In der innogy sind die Geschäftsfelder Netz & Infrastruktur, Vertrieb und Erneuerbare Energien gebündelt. Mit dem Börsengang erhält sie direkten Zugang zum Kapitalmarkt und damit größeren Spielraum für Investitionen. Die RWE AG Mehrheitseigentümerin, will innogy aber als Finanzbeteiligung führen. innogy ist damit in der strategischen und operativen Unternehmensführung frei. www.innogy.com

Neben diesen drei wesentlichen Standbeinen hat die RWE AG weitere Beteiligungen unter ihrem Dach, so zum Beispiel als Minderheitsbeteiligung den gut positionierten unabhängigen Übertragungsnetzbetreiber Amprion.

RWE Generation SE: ein wichtiger Player im deutschen und internationalen Energiegeschäft

Die Energiewende und der damit verbundene Ausbau der Erneuerbaren Energien braucht konventionelle Energieerzeugung als Partner, der die Schwankungen der Solar- und Windstromeinspeisung auffängt. Diese Back-up-Kapazität wird noch lange benötigt – mit einer der flexibelsten und effizientesten Kraftwerksflotten Europas ist die RWE Generation bestens aufgestellt. Mit einem breiten Erzeugungsportfolio aus Gas, Steinkohle, Braunkohle, Kernenergie und Wasser ist das Unternehmen in seinen Kernmärkten in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden gut positioniert. www.rwegeneration.com

Die Entwicklung der Großhandelspreise setzt die gesamte konventionelle Erzeugung in Europa unter großen wirtschaftlichen Druck. Daher wird die RWE Generation ihre erfolgreichen Anstrengungen zur Kostensenkung und Effizienzerhöhung konsequent fortsetzen. Um jedoch die notwendige konventionelle Stromerzeugung am Markt zu halten und so das bewährte Niveau an Versorgungssicherheit sicherzustellen, wird perspektivisch ein verändertes Marktdesign benötigt. Ziel muss sein, dass die Bereitstellung von Kapazität entlohnt wird, so wie es heute schon Frankreich und Großbritannien praktizieren. Dabei spricht sich RWE Generation für das Branchenmodell eines „Dezentralen Leistungsmarkts“ aus.

RWE hat in den letzten Jahren viel in die Modernisierung seiner Anlagen investiert. Mit der installierten Leistung seiner Gaskraftwerke ist das Unternehmen die Nummer 4 in Europa, in Deutschland die Nummer 1.

Die europäischen Klimaschutzziele für 2050 sind auch für RWE eine wichtige Zielmarke. Hierzu leistet die Braunkohleverstromung ihren Beitrag:

  • Die CO2-Emissionen aus der Braunkohleverstromung im Rheinischen Revier werden bis 2021 durch die so genannte Sicherheitsbereitschaft um 15 Prozent sinken.
  • Der Zuwachs der Erneuerbaren Energien in den 2020er Jahren mit dem daraus resultierenden Rückgang der konventionellen Stromproduktion sowie das Auslaufen des Tagebaus Inden und die Stilllegung des Kraftwerks Weisweiler werden bis etwa 2030 zu einem Rückgang der CO2-Emissionen aus Braunkohle um 40 bis 50 Prozent führen.
  • In den 2030er Jahren werden die CO2-Emissionen aufgrund Stilllegung weiterer Blöcke deutlich zurückgehen, bevor mit Auslaufen der Tagebaue Hambach und Garzweiler etwa Mitte des Jahrhunderts auch die modernsten Braunkohlenblöcke vom Netz gehen werden.

Unser Energiehandel –unverzichtbar für funktionierende Energiemärkte

RWE Supply & Trading als führendes Energiehandelshaus in Europa ist eines der bedeutendsten Unternehmen der europäischen Energiewirtschaft. Es bildet die kommerzielle Plattform zwischen den Aktivitäten der RWE Generation und den globalen Handelsmärkten für Energie und energienahe Rohstoffe. Der erfolgreiche Wachstumskurs des Unternehmens wird gezielt ausgebaut – etwa durch Vermarktung des hoch spezialisierten Know-hows in vielversprechende Märkte außerhalb Europas, beispielsweise in Nordamerika und Asien.

Ihr Geschäft mit Drittkunden will die RWE Supply & Trading mittel- bis langfristig verdoppeln und ihr internationales Handelsgeschäft weiter ausbauen. Deutliches Wachstum bietet dabei insbesondere das Geschäft mit Großkunden in Europa. Hier reicht die Palette von klassischen Energielieferverträgen über umfassende Energiemanagementlösungen bis hin zu komplexeren Risikomanagementkonzepten. Weiteres Wachstum sieht das Unternehmen beim Management langfristiger Gasverträge. Zudem ist die RWE Supply & Trading ein Energiemanager für eine sichere Stromversorgung mit einer zentralen Rolle bei der weiteren Umsetzung der Energiewende. Auch mit der kommerziellen Steuerung der RWE-eigenen Kraftwerke leistet sie einen Beitrag um Schwankungen der erneuerbaren Energien ausgleichen und so die Stromversorgung zu stabilisieren.

Die neue RWE AG auf Kurs Richtung Zukunft

RWE hat mit der neuen Unternehmensstruktur die Basis gelegt, die Finanzkraft zu stärken und den Konzern leistungs- und wettbewerbsfähiger zu machen. Strategische Weiterentwicklung steht nun an. Einfach ausgedrückt: Drei Standbeine „plus“ neue Optionen für die Zukunft.