Ein Parcours aus Licht
Licht und Energie – eine Verbindung, die so naheliegend wie überzeugend ist. Kein Wunder also, dass die RWE Stiftung Partner des Zentrums für Internationale Lichtkunst in Unna ist. Dem einzigen Museum für Lichtkunst der Welt. Ein Rundgang durch die ehemalige Brauereianlage gleicht einem Parcours durch reale und imaginäre Räume aus Licht und Schatten. James Turrell, Rebecca Horn, Christian Boltanski, Olafour Eliasson – die Liste hochkarätiger Künstler ist lang, die in den Kellergewölben eigene Räume inszeniert haben. Hinzu kommen Wechselausstellungen, wie beispielsweise vom Dezember 2010 bis Juni 2011 die Ausstellung „Licht 21. Licht-Kunst-Visionen für das 21. Jahrhundert“.
Im Mittelpunkt stand das Werk des finnischen Lichtkünstlers HC Berg und seine raumgreifende Inszenierung des Eye of Light. Die Schweizer Künstlerin Christina Benz durchleuchtet die Inszenierungsstrategien der Medienwelt und deren immer schneller werdende Bilderflut und Brigitte Kowanz (Österreich) spielt mit einer Vielzahl semantischer Werkzeuge – von auf Wandflächen montierten mathematischen Zahlenreihen bis zu leuchtender Lichtpoetik. Ein spannendes Projekt, mitten im Jubiläumsjahr. 2011 wird das Zentrum bereits 10 Jahre alt.

