Offshore-Windkraftanlagen – Starkes Wachstum vor der Küste
Der Großteil der europäischen Windenergie stammt heute noch aus Anlagen zu Lande. In den kommenden Jahren werden gigantische Offshore-Windparks hinzukommen. Diese bieten wesentliche Vorteile: eine zumeist höhere Akzeptanz in der Bevölkerung und eine bessere Windausbeute, da auf dem offenen Meer die Winde stärker und gleichmäßiger wehen. Dies wird langfristig zu niedrigen Kosten in der Stromerzeugung führen. Bis dahin sind allerdings große Herausforderungen an Technik und Material zu meistern. Die Windenergieanlagen werden in bis zu 40 Meter Wassertiefe aufgestellt. Der teilweise bis zu 100 Kilometer vor der Küste erzeugte Strom muss über eine Anbindung an das Stromnetz zum Verbraucher transportiert werden.
RWE Innogy hat mit den bereits existierenden Windparks North Hoyle (60 Megawatt) und Rhyl Flats (90 Megawatt) vor der walisischen Küste umfangreiche Erfahrungen gesammelt, um solch anspruchsvolle Projekte auch an weiteren Standorten in Europa umsetzen zu können. Derzeit baut RWE Innogy alleine oder mit Partnern Offshore-Windkraftwerke in Europa mit einer installierten Leistung von 1.000 Megawatt. Bis 2014 will das Unternehmen Genehmigungen für weitere Offshore-Windprojekte im Umfang von 5.000 Megawatt vorliegen haben.
OFFSHORE-WINDPARKS

