Essen, 31. März 2014, RWE Innogy GmbHDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

Neuer Investor für RWE-Offshore-Windpark



  • RWE Innogy schließt Vereinbarung zum Verkauf eines 10%igen Anteils am Offshore-Windpark Gwynt y Môr
  • £220 Millionen können in weitere Projekte mit erneuerbaren Energien investiert werden
  • Zweite direkte Beteiligung der britischen Green Investment Bank an einem Offshore-Windpark von RWE

RWE Innogy hat sich heute mit der Green Investment Bank auf die Veräußerung einer 10%igen Beteiligung an ihrem Offshore-Windpark Gwynt y Môr verständigt. Durch den Verkauf erzielt RWE Innogy einen Erlös von £220 Millionen (ca. 268 Millionen Euro). Dieser Betrag soll wieder in andere erneuerbare Energien-Projekte innerhalb des Portfolios investiert werden. Die Transaktion wird abgeschlossen, sobald der Windpark Gwynt y Môr fertig gestellt ist. Die Fertigstellung wird für Ende dieses Jahres erwartet.

Dr. Hans Bünting, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Innogy, erklärt: „Geplant ist hiermit die zweite direkte Beteiligung der Green Investment Bank an einem unserer britischen Offshore-Windpark. Indem wir unsere Projekte weiterhin für Investoren öffnen, werden wir unserem Anspruch gerecht, ein vertrauenswürdiger Partner für die Energiewende in Europa zu bleiben, wobei Großbritannien eine Schlüsselrolle zukommt. So wollen wir zusätzliches Kapital für den Ausbau erneuerbarer Energien in Europa erschließen, indem wir attraktive Beteiligungsmodelle entwickeln. Ich freue mich, dass die Green Investment Bank erneut RWE für ihre Investition in den Offshore-Windenergiesektor ausgewählt hat. Dies stärkt die Qualität und Attraktivität unserer Projekte”.

Offshore-Windpark Gwynt y Môr
Offshore-Windpark Gwynt y Môr

Der britische Wirtschaftsminister, Vince Cable, sagt: „Die Green Investment Bank spielt eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung der Energiewende. Sie hat bereits selbst über £600 Millionen in fünf Offshore-Windparks investiert und eine Gesamtsumme von £1,3 Milliarden mobilisiert. Diese Industrie hat das Potential tausende neue Arbeitsplätze zu schaffen und Milliarden zu investieren.
Beide Windparks Westermost Rough und Gwynt y Môr werden mit Siemens Turbinen betrieben werden, dass zeigt, wie wichtig die letzte Woche getroffene Entscheidung von Siemens ist neue Produktionsanlagen in Großbritannien zu errichten. Im Rahmen unserer Strategie arbeiten wir eng mit der Industrie zusammen, um Unternehmen das nötige Vertrauen zu schenken, um in die Sicherung hoch qualifizierter Jobs und eine starke Wirtschaft zu investieren.“

Großbritanniens Minister für Energie und Klimawandel, Ed Davey, ergänzt: „Großbritannien ist weltweit die Nummer Eins bei Investitionen in Offshore-Windenergie. Diese Neuigkeit beweist, dass die Strategie der Regierung aufgeht grüner Jobs im ganzen Land zu unterstützen und die Energieversorgung in der Zukunft zu sichern. Dank unserer Energiemarktreform, welche Investoren langfristig Sicherheit gibt, wurden seit 2010 rund £34 Milliarden investiert.”

Shaun Kingsbury, Chief Executive, UK Green Investment Bank, erklärt: „Großbritannien verfolgt ehrgeizige Pläne beim Ausbau seiner weltweit führenden Position im Bereich Offshore-Wind. Uns kommen bei der Umsetzung dieser Pläne zwei Rollen zu: Erstens, direkt zu investieren, um es Entwicklern zu ermöglichen, ihr Kapital wieder in die nächste Welle von Projekten mit erneuerbaren Energien fließen zu lassen. Zweitens, die volle Wirtschaftlichkeit der Investition sicher zu stellen, um so eine Vorbildwirkung für andere zu erzielen.“

Gwynt y Môr ist ein Offshore-Windpark mit einem Investitionsvolumen von mehr als £2 Milliarden, der 2014 vollständig in Betrieb gehen soll. Er wird dann ausreichend regenerativen Strom erzeugen, um umgerechnet rund 400.000 Haushalte klimafreundlich zu versorgen.

Durch den Bau von Gwynt y Môr sind bislang über £350 Millionen (ca. 423 Millionen Euro) in die britische Wertschöpfungskette geflossen und Arbeitsplätze für über 2.500 Menschen in Großbritannien geschaffen und gesichert worden. Langfristig werden durch den Bau eines mehrere Millionen Euro teuren, neuen Betriebs- und Instandhaltungsstützpunkts in Nord-Wales über 110 dauerhafte Arbeitsplätze erwartet. Gleichzeitig wurde mit den Kommunen in Nord-Wales darüber beraten, wie über £19 Millionen (ca. 23 Millionen Euro) während der Nutzungsdauer des Windparks am sinnvollsten in gemeinschaftliche Projekte investiert werden können. Dieses Thema ist für die walisische und britische Regierung energiepolitisch von zentraler Bedeutung. Dies kommt noch zu dem mit £ 690.000 (ca. 833.000 Euro) ausgestatteten Tourismus-Fonds hinzu.


Weiterführende Informationen als Links:
www.rwe.com/gwyntymor

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