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Mehr Strom aus Wind und Sonne in Deutschland und Großbritannien, weniger Emissionen

Das „grünste Jahr“ der Stromerzeugung

Ein Jahreswechsel ist immer eine gute Gelegenheit, auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken. Aktuelle Analysen zeigen, wie sich die beiden Elektrizitätsmärkte im vergangenen Jahr entwickelt haben.

Zunächst ein Blick nach Deutschland. Das Land hat im vergangenen Jahr vor allem infolge der Corona-Effekte sein Klimaziel übertroffen. Die Treibhausgasemissionen fielen gegenüber dem Referenzjahr 1990 um 42,3 Prozent. Dies hat eine vorläufige Analyse der Denkfabrik Agora Energiewende festgestellt. Mehr Infos zu dem Papier gibt es hier und auf dieser Seite. Die Bundesregierung hatte eine CO2-Minderung um 40 Prozent angestrebt. Ein Teil des Minus ist laut Agora Energiewende auf die Pandemie zurückzuführen. Ohne diese Effekte hätte der Rückgang „nur“ 37,8 Prozent betragen. 

Covid-19 spielte auch bei der zweiten Entwicklung eine wichtige Rolle – der Veränderung des Strom-Mixes. Vor allem der Lockdown im Frühjahr ließ die Wirtschaftsleistung einbrechen und damit vorübergehend auch den Stromverbrauch. Wind und Sonne aber machte die Pandemie nichts aus – und ebenso wenig den Anlagen, die damit Strom erzeugen. Sie legten abermals zu. Mitte Dezember 2020 gab es bereits erste Schätzungen, nun liegen offizielle Zahlen der Bundesnetzagentur vor: Danach produzierten Erneuerbare Energien im vergangenen Jahr 49,3 Prozent des Stroms im deutschen Netz, ihre Erzeugung stieg abermals um 4,1 Prozent. Allein Windkraftanlagen lieferten übers Jahr gesehen 27,4 Prozent, Solaranlagen knapp zehn Prozent. An dieser Stelle und hier gibt es weitere Informationen zu den Zahlen.  

Gleichzeitig hat Deutschland in 2020 deutlich mehr Strom importiert als in den vergangenen Jahren. Bis kurz vor dem Jahreswechsel flossen im kommerziellen Stromhandel knapp 33.000 Gigawattstunden ins hiesige Netz. Das sind rund 36 Prozent mehr als im Jahr 2019. Weil zudem weniger Strom ins Ausland verkauft wurde als im Vorjahr, sank der deutsche Strom-Exportüberschuss kräftig. Mit rund 17.400 Gigawattstunden war er nur noch halb so hoch wie 2019. Zum Vergleich: Die Brutto-Stromerzeugung in Deutschland betrug 2020 nach vorläufigen Zahlen 564.000 Gigawattstunden. Wer die genauen Zahlen nachlesen möchte, wird hier und auf dieser Seite fündig. 

Der Wandel hin zu den Erneuerbaren hat auch die Energiebranche in Großbritannien geprägt. Im Sommer machte die Windenergie erstmals 50 Prozent des erzeugten Stroms in Großbritannien aus. Kurz vor Jahresende, am Boxing Day, dem 2. Weihnachtstag in UK, produzierte der Wind sogar erstmals mehr als die Hälfte. Ganz genau waren es 50,67 Prozent. Grund für den neuerlichen Rekord war der Sturm Bella, der kräftige Böen über das Land schickte. Nicht nur die englische Tageszeitung The Guardian beschäftigte sich ausführlich mit der Bestleistung.  

Generell war 2020 das „grünste Jahr“ der Geschichte in Sachen Stromerzeugung in Großbritannien. Zahlen des dortigen Netzbetreibers National Grid ESO zeigen, dass bei der Stromproduktion im Schnitt 181 Gramm Kohlendioxid je Kilowattstunde zu verzeichnen waren – ein Rückgang von 66 Prozent gegenüber dem Wert von 2013 mit damals 529 Gramm CO2 je kWh. 2030 soll der Wert bei 100 liegen. Noch mehr Infos zu dem Thema hat die Website renews.biz