Melanie, Auszubildende zur Industriekauffrau mit Studium International Management an der FOM Essen

Ausbildungsberuf: Industriekauffrau mit Studium International Management
Lehrjahr/Semester: 2. Lehrjahr / 3. Semester
Stand: 30.08.2012

 

 

 

Der Ausbildungsbeginn:

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden und weshalb für die RWE?

Ich habe mich für eine Ausbildung zur Industriekauffrau entschieden, weil ich hier die Möglichkeit habe, einen umfassenden Einblick in unterschiedlichste Unternehmensbereiche zu erhalten. Dadurch lerne ich auch verschiedene Berufsbilder, in denen ich mit dieser Ausbildung später selbst arbeiten kann, kennen.

Warum haben Sie sich für die RWE entschieden?

Mein Berufswunsch war es, gleichzeitig mit der Ausbildung zur Industriekauffrau ein berufsbezogenes Studium zu beginnen. Und genau diese Chance bietet RWE seinen Auszubildenden. Neben der Präsenz in der Öffentlichkeit, stellte sich RWE bei der Berufsberatungsinitiative an meiner Schule vor. Insbesondere dieses Gespräch überzeugte mich davon, dass RWE für mich der richtige Ausbildungsbetrieb mit Zukunftsperspektive ist.

Wie haben Sie sich an Ihrem ersten Ausbildungstag gefühlt, und wie verlief die erste Woche?

An meinen ersten Ausbildungstag war ich natürlich aufgeregt. Diese Aufregung wurde mir jedoch schnell genommen. Wir verbrachten nicht nur den ersten Tag, sondern die ganze erste Woche gemeinsam mit allen neuen Auszubildenden. Während dieser Zeit wurden wir durch unsere Ausbilder professionell, aber auch mit viel Spaß auf den Start in das Berufsleben vorbereitet. Wir lernten die Spielregeln der RWE Service GmbH kennen, erhielten eine Arbeitssicherheitsschulung und verbrachten den letzten Tag der Woche gemeinsam am Baldeneysee.

Die Ausbildungsinhalte und der Ausbildungsablauf:

Wie sieht Ihr typischer Ausbildungstag bei RWE aus?

Ein typischer Ausbildungstag bei RWE ist immer abhängig von der Abteilung, in der man gerade eingesetzt ist, da auch die Anforderungen sehr unterschiedlich sind. Neben den klassischen kaufmännischen Abteilungen wie dem Rechnungswesen oder dem Einkauf, zählen auch die Konzernkommunikation oder das Veranstaltungsmanagement zu unseren Durchlaufstationen. So kann man beispielsweise im Veranstaltungsmanagement eine Veranstaltung zwar zu einem Großteil planen und vorbereiten, man muss jedoch auch spontan auf alle Situationen reagieren können.

Wie muss man sich Ihre Zeit in der Berufsschule vorstellen?

Ich habe zweimal im Jahr für jeweils sechs bis acht Wochen Blockunterricht in der Berufsschule in Essen. Zum einen haben wir Fächer wie Geschäftsprozesse und Controlling, die uns theoretisches kaufmännisches Wissen vermitteln, zum anderen werden aber auch bereits bekannte Fächer wie Deutsch und Politik unterrichtet.

Wie sind Ihre Arbeitszeiten (Schichtarbeit? Bereitschaftsdienst?)?

Die tägliche Arbeitszeit beträgt 7,6 Stunden. Wir sind an keine festen Zeiten gebunden, da für uns das System der Gleitzeit gilt. Dadurch ist man, wenn man zum Beispiel mit dem Zug zur Arbeit fährt, sehr flexibel. Je nachdem, in welcher Abteilung man gerade eingesetzt ist, spricht man einfach die Arbeitszeiten mit den Kollegen ab.

Die Kollegen und das Team:

Mit wem verbringen Sie die meiste Zeit?

Während der Praxisphasen verbringt man die meiste Zeit mit den Arbeitskollegen. Alle Kollegen, die ich kennen gelernt habe, waren sehr offen und freundlich. Ich wurde bisher jedes Mal sofort eingebunden, so dass ich mich immer sehr wohlgefühlt habe. Innerhalb der Abteilungen ist jeweils eine Ausbildungsbeauftragte oder ein Ausbildungsbeauftragter für uns zuständig und Ansprechpartner für alle Fragen. Während der Berufsschulzeit sind wir die gesamte Zeit mit den kaufmännischen Azubis und unseren Klassenkameraden, die aus anderen ortsansässigen Industriebetrieben kommen, zusammen.

Wie setzt sich Ihr Team zusammen?

Im Rahmen meines Langzeitaufenthalts bin ich für das letzte Jahr meiner Ausbildung in der Personalabteilung der RWE Innogy eingesetzt. Das Personalmanagement ist in drei Bereiche aufgeteilt: Operatives Personalmanagement, Personalentwicklung & Recruiting sowie HR Controlling & Reward. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig. Daher arbeite ich abwechselnd mit Kollegen aus den verschiedenen Abteilungen zusammen: mit Personalcontrollern, -entwicklern oder den Kollegen aus dem operativen Personalmanagement.

Das Arbeitsumfeld:

Wie sieht Ihre Arbeitsumgebung (z. B. Büro, Kraftwerk etc.) aus?

Ich arbeite die meiste Zeit meiner Ausbildung in einem Büro. Dort sitze ich meist gemeinsam mit einem weiteren Kollegen oder einer Kollegin zusammen. Jeder Arbeitsplatz ist mit einem PC und den üblichen Büromaterialien ausgestattet.

Was ist Ihr am häufigsten genutztes Arbeitsmittel/Werkzeug? Bitte skizzieren Sie dieses doch auf einem Blatt Papier.

Das ist sicherlich der Computer, da die meisten Aufgaben mithilfe von Computerprogrammen erledigt werden.

Besonderheiten der Ausbildung:

Was war Ihr schönstes oder lustigstes Erlebnis im Rahmen Ihrer Ausbildung?

Mein aufregendstes Erlebnis war ein Auslandsaufenthalt bei RWE npower renewables in Swindon, England. Ich hatte dort die Möglichkeit, für sechs Wochen in der Personalabteilung im Bereich der erneuerbaren Energien mitzuarbeiten. Die Kollegen waren sehr aufgeschlossen und hilfsbereit, und ich wurde sofort in die Arbeit mit eingebunden. Während dieser Zeit konnte ich nicht nur meine Englisch-Kenntnisse verbessern, sondern lernte außerdem einen ganz anderen, spannenden Teil des internationalen RWE-Konzerns kennen.

Wovon hätten Sie nicht erwartet, dass es im Rahmen Ihrer Ausbildung auf Sie zukommt (Positives/Negatives)?

Wir Auszubildende haben die Gelegenheit, bei RWE-Veranstaltungen, wie der jährlichen Hauptversammlung, zu helfen. Dies umfasst die unterschiedlichsten Aufgaben, wie z.B. das Verteilen von Infomaterial. Meine Aufgabe bei einer Hauptversammlung war es, unseren Vorstand und Aufsichtsrat zu ihren Plätzen zu begleiten. Dabei konnte ich u.a. unseren Konzernchef, Herrn Dr. Großmann, kennen lernen. Damit hatte ich zu Beginn meiner Ausbildung bestimmt nicht gerechnet.