Unser wichtigster Bodenschatz

Deutschland ist arm an Rohstoffen. Bei Erzen und Metallen sind wir zu 100 Prozent auf Importe angewiesen. Der Bedarf an Öl und Gas muss überwiegend durch Einfuhren gedeckt werden. Der Beitrag des heimischen Steinkohlenbergbaus zur inländischen Energiegewinnung wird kontinuierlich vermindert. Einzige Ausnahme: Unsere Braunkohle. Sie steht in großen Mengen zur Verfügung, wird subventionsfrei und zu wettbewerbsfähigen Bedingungen gefördert.

Insgesamt sind die als wirtschaftlich gewinnbar eingestuften deutschen Braunkohlenreserven höher als die gesamten derzeitigen Öl- und Gasvorräte in Europa (ohne Russland).

Energiewirtschaftliche Bedeutung der Braunkohle wächst.

Die Förderung von Braunkohle in Deutschland betrug im vergangenen Jahr 182,7 Millionen Tonnen (Mio.t). 91 Prozent der Produktion wurden in Kraftwerken zur Erzeugung von Strom und Fernwärme eingesetzt. Braunkohle war damit nach Angaben des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (DEBRIV) in Köln der mit Abstand wichtigste heimische Energieträger. Braunkohle hatte 2013 einen Anteil von 12 Prozent am gesamten inländischen Energieverbrauch. Auch in der Stromerzeugung belegt die Braunkohle mit einem Anteil von fast 26 Prozent die Führungsposition. Die Stromerzeugung der Braunkohlenkraftwerke stieg um zwei Prozent auf 162 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh).

Die subventionsfreie Gewinnung des wichtigsten heimischen Energieträgers konzentriert sich derzeit auf vier Reviere. Im Rheinland lag die Förderung bei 98,3 Mio. t und in der Lausitz bei 63,6 Mio. t. In Mitteldeutschland betrug die Fördermenge 19,6 Mio. t und im Helmstedter Revier 1,2 Mio. t.


Weitere aktuelle Informationen zur Braunkohle bietet das neue Internet-Informationsportal des Bundesverbandes Braunkohle (www.debriv.de).