Die Rolle der Braunkohle

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Die rheinische Braunkohle – ein wichtiger Baustein im Energiemix

Rund ein Viertel des Stroms in Deutschland stammt aus Braunkohle – das macht sie zum wichtigsten heimischen Energieträger. Durch den Ausstieg aus der Kernenergie nimmt ihre Bedeutung als zuverlässiger Eckpfeiler der Stromversorgung zu. Die Energiewende kann nicht von heute auf morgen gelingen: Die Umstellung auf Strom aus Sonne und Wind erfordert einen langen Prozess, in dem konventionelle Energieträger das Fundament für den Ausbau der Erneuerbaren bilden müssen. Für die kommenden Jahrzehnte ist also ein Energiemix weiter nötig – und in dem spielt die Braunkohle eine entscheidende Rolle: Sie garantiert unabhängig vom Wetter eine verlässliche Stromversorgung rund um die Uhr – sicher, effizient und kostengünstig. Denn als einziger heimischer Energieträger ist sie in großen Mengen verfügbar, birgt keine Transportrisiken, kommt ohne Subventionen aus und kann zu wettbewerbsfähigen Kosten bereitgestellt werden.

Anklicken für größere Ansicht (PDF) Rund die Hälfte der Braunkohle, die in Deutschland verstromt wird, stammt aus dem rheinischen Revier im Städtedreieck Köln – Aachen – Mönchengladbach. Hier findet sich das größte geschlossene Braunkohlenvorkommen in Europa: Insgesamt lagern in dem Gebiet etwa 35 Milliarden Tonnen wirtschaftlich gewinnbarer Vorräte; die genehmigten Vorräte reichen bis zum Jahr 2045. Schon im 18. Jahrhundert begann im Rheinischen Revier die gewerbliche Gewinnung von Braunkohle; heute fördert RWE Power pro Jahr knapp 100 Millionen Tonnen des wertvollen Rohstoffs und beschäftigt auf der rund 9.000 Hektar großen Betriebsfläche gut 10.000 Mitarbeiter.

Aus einem kleinen Teil der Rohkohlen entstehen Briketts,  Braunkohlenstaub, Wirbelschichtkohle und Koks für den Einsatz in Haushalt und Industrie. Etwa 90 Prozent werden direkt vor Ort in Strom umgewandelt. Sie liefern jährlich gut 70 Milliarden Kilowattstunden – rund zwölf Prozent des gesamten deutschen Strombedarfs. Damit leistet die rheinische Braunkohle einen unverzichtbaren Beitrag zur Energiewende: Durch die Verstromung in hochmodernen und rund um die Uhr verfügbaren Kraftwerken gleicht sie schwankende Einspeisungen und witterungsbedingte Ausfälle von Strom aus Sonne und Wind aus – als intelligenter, flexibler Partner der Erneuerbaren.

DEBRIV - Bundesverband für Braunkohle - "Braunkohle in Deutschland" Daten und Fakten 2016 (PDF | 2.3 MB)

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