Milliardeninvestitionen für die Versorgungssicherheit: RWE baut nach Auktionserfolg drei neue wasserstofffähige Kraftwerke in Deutschland
03.11.2026

Mit der Taufe der Rohrvortriebsmaschine „Marie-Cecil“ beginnt ein besonderer Bauabschnitt der Rheinwassertransportleitung. Im November startet die Partnerfirma Epping Rohrvortrieb mit den Arbeiten zur Unterquerung der Erft. Die Schildtaufe auf der Baustelle bei Bergheim-Glesch Ende Oktober war der symbolische Auftakt für den bevorstehenden unterirdischen Vortrieb, anschließend wurde die Maschine mit einem Kran in die Startgrube gehoben.
Die Erft wird in geschlossener Bauweise unterquert. Dabei werden von einer Startgrube aus zunächst robuste Schutzrohre aus Stahlbeton unterirdisch bis zur Zielgrube vorgetrieben. In diese Schutzrohre werden anschließend die Stahlleitungen der Rheinwassertransportleitung eingezogen. So kann die Erft sicher unterquert werden.
Unter der Erft entstehen auf diese Weise zwei jeweils rund 200 Meter lange parallele Schutzrohrstrecken mit einem Durchmesser von etwa 2,80 Metern. Der Vortrieb erfolgt in rund neun Metern Tiefe. Die dafür erforderlichen Start- und Zielgruben reichen etwa zehn Meter in die Tiefe.
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei „Marie-Cecil“: Die Rohrvortriebsmaschine hat einen Außendurchmesser von 3,40 Metern, ist im montierten Zustand rund elf Meter lang und wiegt etwa 125 Tonnen.
Nach aktuellem Planungsstand sollen die Vortriebsarbeiten im Februar 2027 abgeschlossen sein.