Der Bau der Rheinwassertransportleitung nimmt Fahrt auf. Derzeit arbeiten wir an vier Stellen zwischen Dormagen und dem Tagebau Hambach, in wenigen Wochen kommen weitere Baustellen hinzu. „Die Bautätigkeiten laufen auf Hochtouren. Und wir kommen gut voran“, sagt Hendrik Stemann, Gesamtprojektleiter der Rheinwassertransportleitung. „Die höchste Priorität haben aber immer die Arbeitssicherheit und der Schutz der Anwohner. Wir nehmen jeden Vorfall und jede Beschwerde ernst und stoßen kontinuierlich Verbesserungen an.“
Am Speedway sind rund 350 Rohre im Einbau. Mehr als zwei Kilometer Leitung wurden bereits in den Rohrgraben verlegt, weitere rund 2,5 Kilometer verschweißte Rohrstücke liegen entlang der Trasse bereit. Für die Unterquerung der Erft entstehen derzeit die Start- und die Zielbaugrube. Anschließend werden die beiden parallelen Tunnel im Vortrieb unter dem Fluss gebaut.
In Dormagen-Rheinfeld laufen an der Baustelle für das Pumpbauwerk die Schlitzwandarbeiten planmäßig. Am Deponiewald wird der unterirdische Vortrieb vorbereitet, damit der Trassenabschnitt dort grabenlos verlegt werden kann. Zum Schutz der Anwohner sind beide Baustellen mit Sicht- und Lärmschutzwänden eingefasst.
In Allrath wird derzeit das Baufeld für das Verteilbauwerk eingerichtet. Die neue Baustraße von der L 375 hält den Lkw-Verkehr dabei aus dem Ort fern.
Als nächstes sollen auch die Verlegearbeiten zwischen Rommerskirchen und Dormagen-Gohr beginnen. Den Auftrag für das mehr als sieben Kilometer lange Trassenstück hat die ARGE Reinhard Rohrbau erhalten.
Weitergehende Informationen über die Arbeiten rund um die Rheinwassertransportleitung sowie die relevanten Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Projektseite.