RWE nimmt großen Windpark in Italien in Betrieb (englische Version)
02.11.2026

In der Ausschreibung für Langzeitkapazitäten nach dem Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) hat RWE heute von der Bundesnetzagentur (BNetzA) Zuschläge für drei Kraftwerksprojekte mit einer Gesamtleistung von rd. 2.100 Megawatt (rMW*) erhalten. Alle drei Kraftwerksstandorte befinden sich in Nordrhein-Westfalen und werden damit insbesondere zur Stärkung der Versorgungssicherheit in einer der bedeutendsten Industrieregionen Deutschlands beitragen.
Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG: „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Mit wettbewerbsfähigen Angeboten haben wir uns in der Auktion durchgesetzt und können nun drei neue Kraftwerke bauen, die für die Versorgungssicherheit in Deutschland dringend gebraucht werden. Sie sichern die Stromversorgung, wenn Wind und Sonne nicht ausreichend Energie liefern. Gleichzeitig investieren wir in modernste, wasserstofffähige Kraftwerkstechnologie. Dass wir bereits in wenigen Wochen mit dem Bau der ersten Anlage beginnen wollen, zeigt: RWE steht bereit, in die Zukunft des Energiesystems und des Industriestandorts Deutschland zu investieren.“
Die folgenden RWE-Projekte haben Zuschläge erhalten:
(*rMW= reduzierte Megawatt; in der Ausschreibung wurden wie vom StromVKG vorgeschrieben nur 85 Prozent der installierten Leistung von Gaskraftwerken berücksichtigt)
Die drei Kraftwerke gehören zu den von der BNetzA bezuschlagten Vorhaben, die ihre Leistung über 15 Jahre zu den niedrigsten Kosten bereitstellen können. Sie sollen Strom produzieren, wenn die Erzeugung aus Wind und Sonne über einen längeren Zeitraum nicht ausreicht, um die Nachfrage zu decken.
Um die Projekte möglichst schnell realisieren zu können, hat RWE bereits frühzeitig die wesentlichen Voraussetzungen geschaffen: Das Unternehmen hat internationale Konsortien mit der Genehmigungsplanung beauftragt, Fertigungskapazitäten für Kernkomponenten gesichert und Genehmigungsverfahren angestoßen. Daher ist geplant, schon in wenigen Wochen mit dem Bau der ersten Anlage zu beginnen.
RWE verfügt über langjährige Erfahrung bei der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb flexibler Kraftwerke. Derzeit betreibt das Unternehmen in Deutschland Gaskraftwerke mit einer Leistung von rund 4.200 MW (4,2 GW). RWE plant, bis 2031 rund 9 Mrd. Euro in flexible Erzeugung, Batteriespeicher und Anlagen zur Wasserstofferzeugung zu investieren.
Grafiken für Medienzwecke (Bildrechte: RWE) stehen in der RWE Mediathek bereit.