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03.11.2026

Wo früher Braunkohle gefördert wurde, wird heute Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt: Mit der Inbetriebnahme des 60-Megawatt-Windparks Bedburg 3 treiben RWE und die Stadt Bedburg den Wandel des Rheinischen Reviers zur modernen Energieregion weiter voran. Am Tagebau Garzweiler erzeugen nun neun zusätzliche Windenergieanlagen Strom für rechnerisch 36.500 Haushalte. Sieben der neun Windenergieanlagen verfügen über eine installierte Leistung von je 7 MW. Hinzu kommen zwei Anlagen mit jeweils 5,7 MW.
Der Windpark Bedburg 3 ist – wie „Königshovener Höhe“ (67 MW) und „Bedburg A44n“ (29 MW) – ein Gemeinschaftsprojekt von RWE (51 Prozent) und der Stadt Bedburg (49 Prozent). Gemeinsam betreiben die Partner auf Bedburger Stadtgebiet Windparks mit einer installierten Gesamtleistung von rund 156 MW. Darüber hinaus zahlt RWE für jede produzierte Kilowattstunde 0,2 Cent an umliegende Kommunen aus. Von den jährlichen Einnahmen von bis zu 250.000 Euro profitiert besonders die Standortkommune Bedburg. Auch die Vereine in Bedburg können auf Grundlage des Bürgerenergiegesetzes Nordrhein-Westfalen an den Erträgen beteiligt werden. Die Stadt organisiert das Bewerbungsverfahren.
Sascha Solbach, Bürgermeister Stadt Bedburg: „Mit dem neuen Windpark setzt Bedburg seinen Weg als Vorreiter der Energiewende konsequent fort. Wichtig ist uns, dass die Menschen vor Ort unmittelbar profitieren. Neben den Einnahmen für die Stadt schaffen wir mit dem Beteiligungsmodell einen Mehrwert für Vereine und das gesellschaftliche Leben in Bedburg.“
Sopna Sury, CEO RWE Renewables Europe & Australia: „Bedburg 3 zeigt, welches Potenzial im Rheinischen Revier steckt. Unsere langjährige Partnerschaft mit der Stadt Bedburg ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor. Gemeinsam schaffen wir neue Perspektiven, stärken die lokale Wertschöpfung und treiben den Ausbau der Erneuerbaren Energien konsequent voran.“
Thomas Körber, für die Braunkohle zuständiges Vorstandsmitglied der RWE Power: „Das Rheinische Revier bleibt Energieregion, auch nach dem Kohleausstieg. Der mittlerweile dritte Windpark im Raum Bedburg ist ein weiterer wichtiger Baustein auf diesem Weg. Wo über Jahrzehnte Braunkohle gewonnen wurde, entsteht heute im Schulterschluss mit der Region und gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen eine neue Energielandschaft.“
Vom Tagebau zur neuen Energielandschaft
RWE betreibt am Tagebau Garzweiler nun insgesamt 44 Windenergieanlagen. In unmittelbarer Nachbarschaft hat das Unternehmen das Solarprojekt entlang der A44n auf über 100 Megawatt peak (MWp) erweitert und baut zusätzlich einen 75-Megawatt-Batteriespeicher. Weitere Erneuerbare-Energien-Projekte sind in Planung.
Bildmaterial für Medienzwecke ist verfügbar in der RWE-Mediathek (Bildrechte: RWE).