RWE und Google schließen Stromabnahmevertrag für Solarprojekt in Oklahoma

Essen, 03.08.2026

  • Google nimmt für 15 Jahre gesamte Stromproduktion des geplanten 155-Megawatt Solarparks Crooked Creek ab
  • Baubeginn noch in diesem Jahr vorgesehen, Inbetriebnahme für 2028 geplant
  • Solarstrom von RWE wird künftig Standorte von Google in der Mitte der USA versorgen

RWE und Google haben einen 15-jährigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) für das Solarprojekt Crooked Creek im McCurtain County im US-Bundesstaat Oklahoma abgeschlossen. Das Projekt mit einer Kapazität von 155 Megawatt (MWac) ist das erste RWE-Solarprojekt in diesem Bundesstaat.

Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen; die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant. Der Solarpark wird künftig die Google-Standorte im Netzgebiet South West Power Pool (SPP) mit Strom versorgen und zugleich zur wirtschaftlichen Entwicklung von McCurtain County und der umliegenden Gemeinden beitragen. Das Gebiet des Übertragungsnetzbetreibers SPP erstreckt sich über 14 Bundesstaaten in der Mitte und im Westen der USA. Neben zusätzlichen Steuereinnahmen entstehen während der Hochphase der Bauarbeiten vor Ort bis zu 250 Arbeitsplätze.

Ingmar Ritzenhofen, Chief Commercial Officer, RWE Americas: „Dieser PPA mit Google ist ein wichtiger Meilenstein für RWE Americas und zeigt die wachsende Nachfrage nach bezahlbarem, verlässlichem und vor Ort erzeugtem Strom. Unser Solarprojekt Crooked Creek macht deutlich, wie strategische Partnerschaften den Ausbau neuer Erzeugungskapazitäten beschleunigen und zugleich Kommunen vor Ort durch neue Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen stärken können. Wir sind stolz darauf, Google mit Strom zu versorgen und gleichzeitig das weitere Wirtschaftswachstum in Oklahoma mit heimisch erzeugtem Strom zu unterstützen.“

RWE plant weitere Investitionen in Oklahoma, um den steigenden Strombedarf zu decken. Bereits heute betreibt das Unternehmen dort den 148-MW-Windpark Boiling Springs im Woodward County. Darüber hinaus entwickelt RWE in Oklahoma sechs weitere Projekte mit einer Gesamtkapazität von 1,6 Gigawatt (GW).

RWE in den USA
In den USA betreibt RWE bereits ein breit gefächertes Erzeugungsportfolio mit einer installierten Leistung von rund 13 GW. Es umfasst Solar-, Onshore-Wind- und Batteriespeicher in 27 Bundesstaaten von der amerikanischen Ost- bis zur Westküste. Bis 2031 plant das Unternehmen in den USA Nettoinvestitionen in Höhe von 17 Mrd. Euro – fast die Hälfte seines weltweit geplanten Investitionsvolumens von 35 Mrd. Euro. Damit will RWE 9 GW an neuer Erzeugungskapazität errichten und ihre installierte Leistung in den USA auf 22 GW ausbauen. RWE plant neben dem weiteren Ausbau von Wind- und Solarparks sowie Batteriespeichern auch den Bau flexibler Erzeugungskapazitäten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf flexiblen Gasspitzenlastkraftwerken.