Nachbarschaftsinformationen Inden

Gemeinde Inden und RWE Power schreiben die Partnervereinbarung zur Zukunftsgestaltung fort

Zwei sitzende Männer schütteln sich die Hände über einem hellen Holztisch mit Dokumenten, während drei Männer in blauen Anzügen und weißen Hemden hinter ihnen stehen.
hintere Reihe von links nach rechts: Maximilian Marx (CDU Fraktionsvorsitzender Gemeinderat Inden ) / Dr. Markus Kosma (Leiter Entwicklung Braunkohle RWE Power) – Herbert Schlächter (UDB Fraktionsvorsitzender Gemeinderat Inden) vorne: Stefan Pfennings (Bürgermeister Gemeinde Inden) und Thomas Körber (Vorstandsmitglied RWE Power)

  • Gemeinde und Bergbauunternehmen auf der Zielgeraden der Landschaftsgestaltung

06.08.2026

Schophoven soll als erstes Dorf im Rheinischen Revier eine besondere Seekante erhalten, Lucherberg wird über neue Wanderwege mit dem Erholungsgebiet Indeaue verbunden. Lamersdorf wird westlich um ein neues Wohngebiet erweitert und das Gewerbegebiet „Grachtweg Nord“ ausgebaut. Diese und weitere Pläne und Ideen zur Zukunftsgestaltung der Gemeinde Inden sind Bestandteil der Fortführung der Rahmenvereinbarung, die Bürgermeister Stefan Pfennings und Thomas Körber, Mitglied des Vorstands der RWE Power, gestern unterzeichnet haben. Der Gemeinderat hat die Fortschreibung der Vereinbarung einstimmig beschlossen und wird sich hierzu regelmäßig mit RWE Power austauschen.

Die Vereinbarung regelt die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Inden und RWE in den kommenden Jahren. Ihr gemeinsames Anliegen: Die Bergbaufolgelandschaft rund um den Indesee so schnell wie möglich, so attraktiv wie möglich zu gestalten und den Strukturwandel durch eine abgestimmte Entwicklung von Wohnbau- und Gewerbeflächen zu unterstützen. Die Gemeinde ist dabei mit ihrer kommunalen Planungshoheit federführend und steuert die Projekte. RWE Power unterstützt sie mit ihrer Expertise beim Flächenmanagement und bei der Erschließung und bringt sich in die nötigen planerischen Vorüberlegungen ein.

„Es ist für alle in Inden etwas dabei“, bringt Bürgermeister Stefan Pfennings den Vertrag auf den Punkt. „Die Seepromenade in Schophoven, neue Verbindungen zur Indeaue und weitere Wohnbaupotenziale sollen unsere Gemeinde für heutige und künftige Einwohnerinnen und Einwohner noch attraktiver machen. Dabei arbeiten wir eng mit unseren Nachbarkommunen und der Entwicklungsgesellschaft indeland im Sinne des gemeinsam neu erarbeiteten Rahmenplans Indesee zusammen.“

Der Indesee soll ab 2030 befüllt werden und bereits wenige Jahre später sollen erste Freizeitnutzungen im Umfeld möglich sein. „Was wir morgen nutzen wollen, müssen wir heute vordenken und vorbereiten – von der finalen Gestaltung des Tagebaus bis hin zum Indesee sowie der verbindenden Wegeführung. Wir schaffen die Voraussetzungen, damit die Ideen der Gemeinde und des Rahmenplans Realität werden können,“ sagt Thomas Körber, Vorstandsmitglied der RWE Power.

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