Lars Kulik und Thomas Körber im Interview

Vorstandswechsel bei der Braunkohle

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Lars Kulik (r.) mit Nachfolger Thomas Körber (l.)


Nach 34 Jahren bei RWE geht Lars Kulik, Braunkohlen-Vorstand der RWE Power, in den Ruhestand. Sein Nachfolger Thomas Körber übernimmt in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen – zwischen Kohleausstieg, Strukturwandel, Rekultivierung und dem Ausbau der Erneuerbaren im Rheinischen Revier.

Herr Kulik, welche Gefühle überwiegen beim Abschied – Wehmut oder Zuversicht?

Kulik: Vor allem Dankbarkeit. Ich denke an die vielen gemeinsamen Jahre im Rheinischen Revier und an das, was wir gemeinsam geschafft haben. Besonders stolz bin ich auf die Mannschaft in den Tagebauen, der Veredlung und den Kraftwerken, die über all die Jahre zuverlässig Versorgungssicherheit gewährleistet hat.

Natürlich ist auch Wehmut dabei – es ist ein klarer Schnitt und eine prägende Lebensphase endet. Ich werde im Revier bleiben und die Entwicklung weiterverfolgen. Gleichzeitig gehe ich mit der Zuversicht, dass Unternehmen, Mannschaft und Region für die nächsten Schritte gut aufgestellt sind. Mit Thomas Körber übernimmt nun jemand, der das Revier, die Menschen und die Herausforderungen seit vielen Jahren kennt und den eingeschlagenen Weg verantwortungsvoll weiterführen wird.

Herr Körber, was sind die wichtigsten Themen in den kommenden Jahren?

Körber: Vor uns liegt die Aufgabe, Kohleausstieg, Strukturwandel und Versorgungssicherheit weiterhin verantwortungsvoll zusammenzudenken und umzusetzen. Gleichzeitig wollen wir den Ausbau der Erneuerbaren, von Speichern und modernen Gaskraftwerken an unseren Standorten weiter vorantreiben. Wichtig ist mir außerdem, unseren Beschäftigten Perspektiven zu bieten und Übergänge in neue Geschäftsbereiche zu ermöglichen.

Das Rheinische Revier soll auch künftig Energieregion bleiben – und wir sind bei vielen Projekten noch lange nicht am Ziel. Ich freue mich darauf, diesen Wandel mitzugestalten. Gerade in herausfordernden Situationen zeigt sich immer wieder die große Umsetzungsstärke und der Zusammenhalt im Revier. Das ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, den wir uns bewahren müssen.

Was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft der Region – und für sich selbst? 

Kulik: Ich wünsche mir, dass unser Revier auch künftig für Arbeit und Wohlstand steht und die Menschen die neuen Landschaften und Seen als ihr Revier annehmen. Persönlich freue ich mich auf mehr Zeit für Familie, Sport und Segeln – und darauf, die Rheinische Seenlandschaft irgendwann als Naherholungsgebiet ganz privat zu erleben.

Körber: Mein Wunsch ist ein Revier, das als moderne Energieregion und zugleich als attraktiver Lebensraum wahrgenommen wird. Persönlich möchte ich den begonnenen Weg verantwortungsvoll weitergehen – gemeinsam mit der Region.

Nach 34 Jahren bei RWE geht Lars Kulik, Braunkohlen-Vorstand der RWE Power, in den Ruhestand. Sein Nachfolger Thomas Körber übernimmt in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen – zwischen Kohleausstieg, Strukturwandel, Rekultivierung und dem Ausbau der Erneuerbaren im Rheinischen Revier.

Herr Kulik, welche Gefühle überwiegen beim Abschied – Wehmut oder Zuversicht?

Kulik: Vor allem Dankbarkeit. Ich denke an die vielen gemeinsamen Jahre im Rheinischen Revier und an das, was wir gemeinsam geschafft haben. Besonders stolz bin ich auf die Mannschaft in den Tagebauen, der Veredlung und den Kraftwerken, die über all die Jahre zuverlässig Versorgungssicherheit gewährleistet hat.

Natürlich ist auch Wehmut dabei – es ist ein klarer Schnitt und eine prägende Lebensphase endet. Ich werde im Revier bleiben und die Entwicklung weiterverfolgen. Gleichzeitig gehe ich mit der Zuversicht, dass Unternehmen, Mannschaft und Region für die nächsten Schritte gut aufgestellt sind. Mit Thomas Körber übernimmt nun jemand, der das Revier, die Menschen und die Herausforderungen seit vielen Jahren kennt und den eingeschlagenen Weg verantwortungsvoll weiterführen wird.

Herr Körber, was sind die wichtigsten Themen in den kommenden Jahren?

Körber: Vor uns liegt die Aufgabe, Kohleausstieg, Strukturwandel und Versorgungssicherheit weiterhin verantwortungsvoll zusammenzudenken und umzusetzen. Gleichzeitig wollen wir den Ausbau der Erneuerbaren, von Speichern und modernen Gaskraftwerken an unseren Standorten weiter vorantreiben. Wichtig ist mir außerdem, unseren Beschäftigten Perspektiven zu bieten und Übergänge in neue Geschäftsbereiche zu ermöglichen.

Das Rheinische Revier soll auch künftig Energieregion bleiben – und wir sind bei vielen Projekten noch lange nicht am Ziel. Ich freue mich darauf, diesen Wandel mitzugestalten. Gerade in herausfordernden Situationen zeigt sich immer wieder die große Umsetzungsstärke und der Zusammenhalt im Revier. Das ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, den wir uns bewahren müssen.

Was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft der Region – und für sich selbst? 

Kulik: Ich wünsche mir, dass unser Revier auch künftig für Arbeit und Wohlstand steht und die Menschen die neuen Landschaften und Seen als ihr Revier annehmen. Persönlich freue ich mich auf mehr Zeit für Familie, Sport und Segeln – und darauf, die Rheinische Seenlandschaft irgendwann als Naherholungsgebiet ganz privat zu erleben.

Körber: Mein Wunsch ist ein Revier, das als moderne Energieregion und zugleich als attraktiver Lebensraum wahrgenommen wird. Persönlich möchte ich den begonnenen Weg verantwortungsvoll weitergehen – gemeinsam mit der Region.