RWE U.S. Offshore schließt Vergleichsvereinbarung mit dem US-Innenministerium zu Offshore-Windprojekten
06.08.2026

Am 21. August lässt RWE das Kesselhaus von Block B zusammen mit den Entstickungsanlagen (DeNOx B1 und B2) sprengen. Die Bauwerke, die zusammen eine Fläche von der Größe eines Fußballfeldes bedecken, sollen nahezu zeitgleich gezielt zu Boden gebracht werden. Mit der Sprengung ist die Thüringer Sprenggesellschaft mbH beauftragt, die bereits Kamin „Neu“ und den Kühlturm des Kraftwerks erfolgreich zu Boden gebracht hat.
Sicherheit hat höchste Priorität. RWE hat mit der Spezialfirma PBA, PORR Becker Abbruchtechnik GmbH, mit der Stadt Voerde und weiteren Behörden ein Sicherheitskonzept erarbeitet, das in den nächsten Tagen umgesetzt wird. So wird um den Anlagenkomplex ein 350-Meter Sperrradius definiert, in dem sich am Tag der Sprengung zwischen 10.00 Uhr morgens und voraussichtlich 14:00 Uhr niemand aufhalten darf. Zudem hat die Stadt verfügt, dass neben den Grundstücken, welche innerhalb der Sperrzone liegen, auch die Gebäude Ahrstraße 1 und Frankfurter Straße 410 evakuiert werden müssen. Polizei und Sicherheitsfirmen kontrollieren die Sperrung. In einer Allgemeinverfügung hat das Ordnungsamt der Stadt Voerde die Details der Evakuierung und Absperrung bekannt gemacht.
Der Straßenverkehr im Umfeld des Kraftwerks wird in Abstimmung mit den Behörden vorübergehend gesperrt: Die Frankfurter Straße wird zwischen Steinstraße und Friedrichstraße ab 10.00 Uhr bis voraussichtlich 14.00 Uhr vollständig für den Verkehr gesperrt. Anwohnern wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren. Umleitungen werden ausgeschildert.
Für Fragen zur Sprengung hat RWE die Service-E-Mailadresse [email protected] eingerichtet.
Ein Bild von Block B für Medienzwecke (Bildrechte: RWE) ist verfügbar in der Mediathek.