Rettung in luftiger Höhe: Übung von RWE und Feuerwehr Hamburg im Windpark Grauen erfolgreich
20.08.2026

Pünktlich um 12 Uhr wurden am Freitag das Kesselhaus von Block B des früheren Steinkohlekraftwerks Voerde zusammen mit den beiden Entstickungsanlagen (DeNOx B1 und B2) planmäßig zu Boden gebracht.
Nach Abschluss der Sicherheitskontrollen wurde die Sprengung um 13:45 Uhr offiziell für beendet erklärt, sodass die Behörden die Sperrung des Areals um das Kraftwerk aufheben konnten.
Die bei der Sprengung angefallenen rund 30.000 Tonnen Stahlschrott Materialien werden in den nächsten Wochen zerkleinert und abtransportiert. Das Materials wird recycelt.
In den nächsten Monaten sollen auch die Kesselhäuser A und West samt ihren DeNOx-Anlagen sowie der eingekürzte Kamin West gesprengt werden. Die Planung dafür laufen.
Die Rückbauarbeiten am Standort Voerde laufen seit 2023. Durch diesen Rückbau schafft RWE die Voraussetzungen für neue Energieinfrastruktur und die weitere Entwicklung des Standorts.
Die Rückbauarbeiten in Voerde werden im Auftrag von RWE von der PORR Becker Abbruchtechnik GmbH durchgeführt. Mit der Sprengung war die Thüringer Sprenggesellschaft mbH beauftragt. Die Spezialfirma hatte in Voerde bereits den Kühlturm und den Kamin „Neu“ erfolgreich gesprengt.
Ein Bild der Sprengung für Medienzwecke (Bildrechte: RWE) ist verfügbar in der Mediathek.