Erstes Fundament im Offshore-Windpark OranjeWind erfolgreich installiert
01.09.2026
Am Donnerstag, 3. September 2026, erfolgt die erste Anlieferung spezifisch freigemessener, nicht gefährlicher Abfälle aus der Rückbauanlage Biblis zu der Deponie Büttelborn. Hierbei werden rund 60 Tonnen, verpackt in 70 sog. Bigbags, zur Deponie geliefert und dort eingebracht. Insgesamt sollen in diesem Jahr weitere 120 Tonnen folgen.
In den vergangenen Monaten wurden zwischen dem Deponiebetreiber, der SAVAG Südhessische Abfall-Verwertungs GmbH, den Riedwerken, dem entsorgungspflichtigen Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) sowie der RWE Nuclear GmbH als Abfallerzeuger die wesentlichen organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Annahme und Deponierung in der Deponie in Büttelborn abgestimmt und vertraglich vereinbart.
Bereits im Februar konnten sich Vertreter der BI Büttelborn und Mitarbeiter der AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH bei einem Vor-Ort-Termin in der Rückbauanlage über die Prozesse der Freigabe und Umverpackung der mineralischen Abfälle informieren. Zuletzt wurden die behördlich bereits freigegebenen mineralischen Abfälle in zwei unabhängigen Laboren nochmals beprobt. Da die Ergebnisse den Annahmekriterien entsprechen, steht einer Anlieferung nichts mehr im Wege, zumal sich die Parteien nun auch vertraglich über die Anlieferung geeinigt haben. Um die Anlieferung gab es einen langjährigen Rechtsstreit. Im Februar 2025 hatte der Hessische Verwaltungsgerichtshof die Rechtmäßigkeit der Anlieferung letztinstanzlich bestätigt.