RWE Renewables Europe & Australia GmbH

RWE baut weiteren Solarpark und neuen Batteriespeicher im Tagebau Hambach

Glänzende dunkelblaue Solarmodule mit silbernen Rahmen dominieren den Vordergrund auf sandigem Boden, Reihen ziehen sich unter einem strahlend blauen Himmel mit weißen Wolken.
  • Ab Ende 2026 werden 25.300 Module Strom für umgerechnet 5.000 Haushalte liefern
  • Baustart für Batteriespeicher mit 80 Megawattstunden Kapazität im Sommer geplant; Speicher trägt künftig zur Netzstabilität bei
  • RWE betreibt gemeinsam mit der interkommunalen Gesellschaft NEULAND HAMBACH bereits drei Solaranlagen und einen Batteriespeicher im Tagebau Hambach

Essen, 19. Mai 2026

RWE hat mit dem Bau einer großen Freiflächen-Solaranlage im Rhein-Erft-Kreis begonnen. Der Solarpark „Manheimer Bucht“ entsteht im südlichen Teil des Tagebaus Hambach auf dem Stadtgebiet der Kolpingstadt Kerpen. Auf einer Fläche so groß wie rund 20 Fußballfelder werden 25.300 Solarmodule errichtet. Erste Teile der Unterkonstruktion und einige Module sind bereits installiert. Nach seiner Fertigstellung Ende des Jahres wird der Solarpark über eine Leistung von 16,5 Megawatt peak (14,8 MWac) verfügen und ausreichend Strom produzieren, um rechnerisch rund 5.000 Haushalte pro Jahr klimafreundlich zu versorgen.

Die sogenannte „Manheimer Bucht“ wird das südliche Ende des künftigen Hambacher Tagebausees bilden. Bis das Wasser die Flächen erreicht, vergehen einige Jahrzehnte. Diese Zeit nutzt RWE für den Ausbau Erneuerbarer Energien auf geeigneten und genehmigten Flächen.

Ergänzt wird die Solaranlage um einen Batteriespeicher, dessen Bau im Sommer beginnen soll. Der benachbarte Speicher ist auf eine Kapazität von 80 Megawattstunden ausgelegt. Er soll Ende 2026 in Betrieb gehen und zur Stabilität des Stromnetzes beitragen.

Sopna Sury, CEO RWE Renewables Europe & Australia: „Mit diesem Projekt treiben wir die Energiewende weiter voran und bauen unser Solarportfolio im Rheinischen Revier konsequent aus. Schon heute betreiben wir neun große Solarparks in der Region. Durch die Ergänzung mit Batteriespeichern können wir den erzeugten Strom dann bereitstellen, wenn er gebraucht wird. Besonders wichtig ist uns die Einbindung der Menschen und Kommunen vor Ort. Deshalb setzen wir bei unseren Erneuerbaren-Projekten im Tagebau Hambach auf eine enge Zusammenarbeit mit der NEULAND HAMBACH GmbH.“

Lars Kulik, für die Braunkohle zuständiges Vorstandsmitglied der RWE Power: „Aus unseren Tagebauen werden Seen. Damit das Revier Energieregion bleibt, nutzen wir künftige Seeflächen in der Zwischenzeit für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Auf diese Weise schaffen wir Perspektiven für unsere Mannschaft und die Region.“

Kommunen am Tagebau Hambach investieren gemeinsam mit RWE in die Energiewende

Im Tagebau Hambach sind bereits ein Batteriespeicher und drei Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 61 Megawatt peak in Betrieb. RWE betreibt diese Anlagen gemeinsam mit der NEULAND HAMBACH GmbH, der Interessengemeinschaft der Anrainerkommunen Elsdorf, Jülich, Kerpen, Merzenich, Niederzier und Titz. Im Rahmen dieser Kooperation haben die Kommunen die Möglichkeit, sich auch an dem neuen Projekt in der Manheimer Bucht zu beteiligen.

Bilder des Solarparks für Medienzwecke sind verfügbar in der RWE-Mediathek (Bildrechte: RWE).

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