RWE hat seine ersten kommerziellen Agri-PV-Anlagen in Italien in Betrieb genommen (englische Version)
02.07.2026

RWE hat in der jüngsten Ausschreibung der Bundesnetzagentur für Windenergie an Land für ihr Windprojekt Rethen-Vordorf einen Zuschlag erhalten. Im niedersächsischen Landkreis Gifhorn wird RWE im Rahmen eines Repowerings drei Bestandsanlagen gegen drei moderne Windräder tauschen. Dabei wird sich die Kapazität vervierfachen von 5,4 auf 21 Megawatt (MW). Der neue Windpark wird rechnerisch rund 17.000 Haushalte versorgen. Die Bauarbeiten sollen in Kürze starten. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2027 geplant.
Sopna Sury, CEO RWE Renewables Europe & Australia: „Gleiche Anlagenanzahl, aber vierfache Kapazität. Hier im niedersächsischen Rethen-Vordorf liefern wir künftig mehr Leistung am selben Standort. Das zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Modernisierung älterer Windparks steckt. Auch die Region profitiert: Einschließlich der 0,1 Cent nach dem niedersächsischen Beteiligungsgesetz zahlen wir insgesamt 0,3 Cent pro erzeugter Kilowattstunde an die umliegenden Gemeinden sowie lokale Projekte – das entspricht jährlichen Einnahmen von bis zu 165.000 Euro.“
Grünes Wachstum im Heimatmarkt
Erneuerbare Energien sind die tragende Säule für eine sichere Versorgung mit steigendem Strombedarf. Die Stromerzeugung aus Windparks an Land ist dabei besonders günstig und bewährt. RWE betreibt in Deutschland Onshore-Windparks mit einer Leistung von rund 770 MW und baut diese kontinuierlich aus. Für eine starke Präsenz im regional geprägten Wind- und Solargeschäft ist RWE deutschlandweit mit sieben Regionalbüros vertreten. Um den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben, sucht das Unternehmen bundesweit geeignete Flächen für Wind-, Solar- und Batterieprojekte. Informationen finden interessierte Landeigentümer unter www.rwe.com/landverpachten.
Ein Bild einer Bestandsanlage im Windpark Rethen ist verfügbar in der RWE-Mediathek (Credit: RWE).