RWE Renewables Europe & Australia GmbH

Rettung in luftiger Höhe: Übung von RWE und Feuerwehr Hamburg im Windpark Grauen erfolgreich

  • Rettungskräfte proben den Ernstfall im RWE-Windpark südwestlich von Hamburg
  • 11 Personen an Rettungsübung beteiligt

Essen, 20. August 2026

Wo sonst vor allem die Rotoren der Windenergieanlagen für Bewegung sorgen, wurde gestern für den Ernstfall geprobt: Südwestlich von Hamburg, im RWE-Windpark Grauen, trainierte die Höhenrettung der Feuerwehr Hamburg die Rettung eines verunfallten Servicetechnikers aus einem Maschinenhaus in 65 Metern Höhe. Bei dem gemeinsamen Übungsszenario von RWE und der Feuerwehr Hamburg wurde die koordinierte und zielgerichtete Alarmierung und Anfahrt von Rettungskräften zu einem abgelegenen Windpark, die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften sowie die medizinische Erstversorgung, Rettung und Übergabe des Verunfallten an die Rettungskräfte am Boden trainiert. Insgesamt waren 11 Personen an der Rettungsübung beteiligt.

„Unsere Mitarbeitenden warten regelmäßig Windenergieanlagen an abgelegenen Standorten. Sicherheit hat dabei oberste Priorität. Wir bilden unsere Kolleginnen und Kollegen nach höchsten Standards aus, damit sie im Ernstfall Erste Hilfe leisten, Verunfallte stabilisieren und sicher aus der Anlage abseilen können. Deshalb testen wir regelmäßig, ob unser Rettungskonzept auch in der Praxis funktioniert“, erklärt Sandra Dettmer, COO RWE Renewables Europe & Australia. „Doch nicht jedes Szenario kann allein durch unser Betriebspersonal abgedeckt werden. Deshalb lassen wir Rettungskräfte Erfahrungen in unseren Anlagen sammeln und profitieren im Gegenzug von deren Wissen. Jedes Rettungskonzept ist nur so gut wie seine praktische Umsetzung. Die Übung hilft uns dabei, Abläufe und Kommunikation weiter zu verbessern, damit im Ernstfall schnell und effizient gehandelt werden kann. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten.“

RWE verfügt über ein umfassendes Notfall- und Rettungskonzept für ihre Windenergieanlagen. Dazu gehören die professionelle Erstversorgung von verunfallten oder erkrankten Mitarbeitenden, definierte Rettungsabläufe, die Einrichtung von Krisenstäben sowie die Kommunikation mit externen Beteiligten. Die Übung im Windpark Grauen wurde von RWE gemeinsam mit der Feuerwehr Hamburg über mehrere Monate vorbereitet, um die Prozesse unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen sowie voneinander zu lernen

Für die Feuerwehr Hamburg bot das Training einen wichtigen Mehrwert. Sven Boesen von der Feuerwehr Hamburg: „Windenergieanlagen stellen aufgrund ihrer Höhe und ihres technischen Aufbaus besondere Anforderungen an Rettungseinsätze. Auch wenn im Falle von Windenergieanlagen Verunfallte in vielen Fällen bereits durch das Betriebspersonal abgeseilt werden können, ist das Training der Abläufe unverzichtbar. Ein zentrales Ziel dieser Übung war es, die eigenen Abläufe sowie das Zusammenwirken der Rettungskräfte mit den Servicetechnikern von RWE zu trainieren. Das hat reibungslos funktioniert.“

Während die Einsatzkräfte die technischen Gegebenheiten, Zugangswege und Rettungsmöglichkeiten in einer Windenergieanlage kennenlernen konnten, profitierte RWE von ihrer langjährigen Erfahrung bei Rettungseinsätzen in großer Höhe. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun genutzt, um Prozesse weiter zu optimieren.

RWE betreibt in Deutschland Onshore-Windparks mit einer Leistung von 791 Megawatt und baut das Portfolio kontinuierlich aus.

Bilder der Rettungsübung für Medienzwecke sind verfügbar in der RWE-Mediathek (Bildrechte: RWE).

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