RWE AG

RWE und ADNOC vereinbaren erste LNG-Lieferung für das schwimmende LNG-Importterminal in Brunsbüttel

LNG | RWE
  • Erste kommerzielle Lieferung von Flüssiggas soll Ende Dezember 2022 in Deutschland eintreffen
  • Memorandum of Understanding zwischen RWE und ADNOC über mehrjährige LNG-Lieferungen unterzeichnet 
  • Weiteres Memorandum of Understanding zwischen RWE und Masdar unterzeichnet, um gemeinsam Potenziale für Offshore-Wind-Projekte in globalen Schlüsselmärkten auszuloten

Essen, 25. September 2022

RWE hat mit zwei Unternehmen aus Abu Dhabi Vereinbarungen getroffen: Mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) über Lieferungen von Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) und mit Masdar, dem führenden Unternehmen für erneuerbare Energien in Abu Dhabi, über eine Zusammenarbeit im Bereich Offshore-Wind.

ADNOC und RWE haben eine Vereinbarung über eine erste LNG-Lieferung mit Ziel „Elbehafen LNG“ in Brunsbüttel unterzeichnet. Elbehafen LNG wird eines der zwei schwimmenden LNG-Importterminals (FSRUs, Floating Storage and Regasification Unit) betreiben, die RWE im Auftrag und Namen der Bundesregierung gechartert hat. Die Ladung wird von der zum Emirat Abu Dhabi gehörenden Insel Das aus verschifft und soll Ende Dezember in Deutschland eintreffen. Die LNG-Lieferung von ADNOC hat ein Volumen von 137.000 Kubikmeter und wird das erste Flüssiggas sein, das über das Importterminal in Brunsbüttel für den deutschen Gasmarkt bereitgestellt wird. Dies ist ein wichtiger Meilenstein beim Aufbau einer LNG-Versorgungsinfrastruktur in Deutschland und trägt zu einer diversifizierteren Gasversorgung bei.

Zudem haben beide Unternehmen ein Memorandum of Understanding (MoU) über mehrjährige LNG-Lieferungen unterzeichnet, im Rahmen dessen ab 2023 Flüssiggas nach Deutschland geliefert werden soll. LNG-Lieferungen von ADNOC können nach Deutschland entweder über schwimmende oder landseitige Regasifizierungsterminals eingeführt werden, sobald diese in Betrieb sind.

Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG: „Seitens RWE unterstützen wir die Bundesregierung aktiv dabei, die Energieversorgung so sicher wie möglich zu machen. Ich freue mich, unsere Vereinbarung mit ADNOC über die erste LNG-Lieferung für unser schwimmendes LNG-Importterminal in Brunsbüttel und unser MoU für weitere LNG-Lieferungen nach Deutschland bekanntzugeben. Die Beschleunigung der Energiewende bleibt der Schlüssel zur Bewältigung der aktuellen Energiekrise und der Klimakrise. Genau das tun wir bei RWE mit massiven Investitionen in Erneuerbare-Energien-Projekte – allein und gemeinsam mit Partnern. Daher freue ich mich über die Zusammenarbeit mit Masdar, ein RWE seit Jahren bekannter und zuverlässiger Partner unseres Offshore-Windparks London Array. Gemeinsam werden wir prüfen, unserer Partnerschaft im Bereich Offshore-Wind auf weitere Projekte auszuweiten.“

Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, VAE Minister für Industrie und Hochtechnologie sowie Managing Director und Group CEO von ADNOC sowie Masdar Aufsichtsratsvorsitzender, sagt: „Die Unterzeichnung unserer ersten LNG-Vereinbarung mit einem deutschen Kunden baut auf den langjährigen bilateralen Beziehungen zwischen den VAE und Deutschland auf. Als kundenfokussiertes Unternehmen beschleunigt ADNOC seine Gasproduktion und Gaskapazitäten, um der steigenden globalen Nachfrage von LNG, einem wichtigem Baustein im heutigen Energiemix sowie für die Energiewende, gerecht zu werden. Zudem hat Masdar, das führende Unternehmen für erneuerbare Energien der VAE, wegweisende Vereinbarungen mit RWE unterzeichnet, um gemeinsam mehrere Offshore-Windprojekte voranzutreiben, die zum Ausbau der weltweit benötigten erneuerbaren Energiekapazitäten einen wichtigen Beitrag leisten werden.“ 

Im Rahmen eines unterzeichneten MoU werden RWE und Masdar gemeinsam das Potenzial für den Ausbau ihres jeweiligen Portfolios im Bereich Offshore-Wind in globalen Schlüsselmärkten erkunden. Dafür werden beide Unternehmen Möglichkeiten in einer Reihe von verschiedenen Ländern prüfen.

Hinweis für Redaktionen

137.000 Kubikmeter Flüssiggas entsprechen rund 82.200.000 Kubikmeter regasifiziertem Gas. Dieses entspricht rund 900 Millionen Kilowattstunden (kWh).

Weitere Informationen:

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