RWE Nuclear GmbH

Rückbauanlage Emsland: Korrosionsbefund an einer Rohrleitung des Nebenkühlwassersystems

Lingen, 14. April 2026

In der Rückbauanlage Emsland wurde bei einer regelmäßigen Anlagenbegehung an einer Rohrleitung des mit Emswasser betriebenen, vierfach redundant vorhanden Nebenkühlwassersystems eine Leckage entdeckt. Eine anschließende Überprüfung am 7.4.2026 ergab, dass die Ursache eine Korrosion war, die die Rohrwand durchdrungen hat. Das System dient unter anderem dazu, Wärme aus dem Kontrollbereich abzuführen. Das betroffene Rohrleitungsstück wird zeitnah ausgetauscht. Der Befund hat keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Redundanz.  

Das Ereignis ist dem niedersächsischen Umweltministerium als Aufsichtsbehörde fristgerecht gemeldet worden. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage lag zu keiner Zeit vor. Das Vorkommnis wurde gemäß den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (Normal) eingestuft und dem niedersächsischen Umweltministerium als Aufsichtsbehörde fristgerecht gemeldet. Nach der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen (INES) ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen.

Offshore-Windpark Nordseecluster A vor der deutschen Küste speist erstmals Strom ins Netz ein

22.07.2026

Weiterlesen

RWE beteiligt sich mit 25 Millionen Euro an Fusions-Technologie-Startup Proxima Fusion

07.07.2026

Weiterlesen

RWE hat seine ersten kommerziellen Agri-PV-Anlagen in Italien in Betrieb genommen (englische Version)

02.07.2026

Weiterlesen