RWE Offshore Wind GmbH

Bergfest auf hoher See: Hälfte der Turbinen für den Offshore-Windpark Nordseecluster A installiert

  • 22 Windturbinen installiert; schrittweise Inbetriebnahme schreitet voran
  • 1,6-Gigawatt-Projekt im Plan: Inbetriebnahme von Nordseecluster A mit 660 Megawatt Anfang 2027; ab 2029 steuert Nordseecluster B 900 Megawatt bei
  • Nordseecluster trägt zur Dekarbonisierung der Industrie bei; Stromerzeugung von rund 6,5 Terawattstunden pro Jahr

Essen, 31. August 2026

RWE hat auf hoher See „Bergfest“ gefeiert. Anlass war die Installation der 22. Windkraftanlage rund 50 Kilometer nördlich der Insel Juist. Damit steht nun die Hälfte der Turbinen für die erste Ausbaustufe des Nordseeclusters. Die Anlagen des Herstellers Vestas verfügen jeweils über eine Leistung von bis zu 15 Megawatt (MW) und werden mit dem Installationsschiff „Norse Wind“ der Firma DEME zum Baufeld auf See transportiert und dort errichtet.

Tobias Keitel, CTO RWE Offshore Wind: „Anders als beim Sport bedeutet Halbzeit für unsere Teams auf See nicht Pause. Sie arbeiten jeden Tag unermüdlich daran, weitere Windkraftanlagen zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Mit insgesamt 1,6 Gigawatt ist das Nordseecluster unser derzeit größtes Offshore-Windprojekt in Bau. Wenn es vollständig in Betrieb ist, wird es die Energiesicherheit Deutschlands stärken und gleichzeitig zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen.“

Bis Ende 2026 sollen alle 44 Turbinen der ersten Ausbaustufe, Nordseecluster A, installiert sein. Die Tests und die Inbetriebnahme der einzelnen Anlagen erfolgen schrittweise. Ende Juli hat die erste Turbine begonnen, Strom zu produzieren und einzuspeisen. Anfang 2027 wird das Nordseecluster A vollständig am Netz sein und über eine Gesamtleistung von 660 MW verfügen.

Die zweite Ausbaustufe, das Nordseecluster B, wird weitere 900 MW Kapazität hinzufügen. Die Fertigung der Fundamente ist bereits angelaufen. Mit ihrer Installation wird im kommenden Jahr begonnen, die Errichtung der 60 Vestas-Turbinen folgt in 2028. Das Nordseecluster B soll Anfang 2029 den kommerziellen Betrieb aufnehmen.

Zusammen werden die Windparks des Nordseeclusters jedes Jahr rund 6,5 Terawattstunden Strom klimafreundlich erzeugen. Diesen will RWE nutzen, um mit maßgeschneiderten Energielösungen ihre industriellen Kunden auf dem Weg zur Dekarbonisierung zu unterstützen. Dazu zählen in zunehmendem Umfang auch Technologieunternehmen, wie Amazon – mit dem RWE Anfang des Jahres einen Stromabnahmevertrag für 110 MW aus dem Nordseecluster B unterzeichnet hat.

Das Nordseecluster ist ein Gemeinschaftsprojekt von RWE (51 %) und Norges Bank Investment Management (49 %). RWE verantwortet den Bau und anschließenden Betrieb des Nordseeclusters.

RWE ist weltweit führend im Bereich der Offshore-Windenergie

Weltweit ist RWE einer der führenden Akteure im Bereich Offshore-Wind und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, dem Bau und dem effizienten Betrieb von Offshore-Windparks. Neben dem Nordseecluster setzt das Unternehmen derzeit drei weitere große Offshore-Windprojekte um: Sofia in Großbritannien (1,4 GW), Thor gemeinsam mit Norges Bank Investment Management in Dänemark (1,1 GW) und OranjeWind gemeinsam mit TotalEnergies in den Niederlanden (795 MW). Nach ihrer Fertigstellung werden diese Windparks über eine Gesamtkapazität von 4,8 GW verfügen (RWE-Anteil: 3,1 GW). Zudem verfügt RWE über eine breite Pipeline an attraktiven Entwicklungsprojekten. Insgesamt will das Unternehmen seine Offshore-Windkapazität um 5 GW netto bis 2031 erweitern.

Weiterführende Informationen zum Offshore-Windprojekt Nordseecluster finden Sie hier.

Bilder für Medienzwecke sind verfügbar in der RWE-Mediathek.

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