Mehr Windstrom für das Rheinische Revier: RWE nimmt zusätzliche Anlagen auf der Wiedenfelder Höhe in Betrieb
02.06.2026

In der vierten Ausschreibung für die deutsche Kapazitätsreserve hat RWE Generation erneut den Zuschlag für die Erdgas-Kombiblöcke F und G sowie für die Gasturbine K1 am Standort Gersteinwerk in Werne erhalten.
Das bedeutet, dass die drei Anlagen im Zeitraum vom 1. Oktober 2026 bis zum 30. September 2028 insgesamt 820 Megawatt Reservekapazitäten zur Verfügung stellen. Bereits in der dritten Ausschreibung hatte RWE Generation mit den drei Kraftwerksblöcken den Zuschlag erhalten – damals für den Zeitraum von 2024 bis 2026.
Die Kapazitätsreserve stellt in Zeiten, in denen auf dem Großhandelsmarkt nicht genügend Strom zur Deckung der Nachfrage verfügbar ist, zusätzliche Leistung bereit. Anlagen in der Kapazitätsreserve müssen jederzeit anfahrbereit sein.
Dr. Aiko Vogelsang, Leiter des Gersteinwerks: „Der erneute Zuschlag für unsere Blöcke F, G und K1 zeigt, welche zentrale Bedeutung die Gaskraftanlagen am Standort Gersteinwerk für ein zuverlässiges Energiesystem haben. Mit unseren flexibel einsetzbaren Backup-Kapazitäten leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Stabilität des Stromsystems – gerade in einer Zeit, in der der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter an Dynamik gewinnt.“
Bilder des Gersteinwerks (Bildrechte: RWE) sind für Medienzwecke verfügbar in der Mediathek.