RWE Offshore Wind GmbH

Offshore-Windpark Nordseecluster A vor der deutschen Küste speist erstmals Strom ins Netz ein

Ein kranbestücktes Service-Schiff mit Gerüst und einer Arbeitsplattform steht zwischen weißen Offshore-Windturbinen in einem ruhigen grau-blauen Meer unter bewölktem Himmel.
  • Die Installation der Turbinen schreitet zügig voran, wobei Tests und Inbetriebnahme schrittweise erfolgen
  • Vollständige Inbetriebnahme von Nordseecluster A mit einer Leistung von 660 Megawatt für Anfang 2027 geplant, Nordseecluster B soll ab 2029 weitere 900 Megawatt hinzufügen
  • Das Nordseecluster wird voraussichtlich rund 6,5 Terawattstunden Strom pro Jahr erzeugen und so zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen

Essen, 22. Juli 2026

Bei dem 1,6-Gigawatt-Offshore-Windparkprojekt Nordseecluster folgt ein Meilenstein auf den nächsten. Nur wenige Wochen nach der erfolgreichen Installation der ersten Windkraftanlage wurde gestern erstmals Strom in das deutsche Stromnetz eingespeist.

Sven Utermöhlen, CEO RWE Offshore Wind: „Das Nordseecluster, unser derzeit größtes Offshore-Windprojekt, verläuft genau nach Plan: Die erste Turbine erzeugt bereits Strom, der in das deutsche Stromnetz eingespeist wird. Dieser Meilenstein unterstreicht die herausragende Leistung unserer Teams und unserer Partner in der Lieferkette. Sobald das 1,6-Gigawatt-Projekt vollständig in Betrieb ist, wird es einen wichtigen Beitrag zur Energiesicherheit Deutschlands leisten und gleichzeitig zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen.“

Mit einer Gesamtleistung von 660 Megawatt (MW) soll das Nordseecluster A voraussichtlich Anfang 2027 vollständig ans Netz gehen. Die Installation der Windkraftanlagen ist bereits in vollem Gange, wobei die Tests und die Inbetriebnahmen schrittweise erfolgen. Der von den 44 Windkraftanlagen erzeugte Strom wird in zwei Offshore-Umspannwerke eingespeist, wo er auf die erforderliche Übertragungsspannung angehoben wird. Von dort wird der Strom zur Konverterstation des Netzbetreibers übertragen und anschließend auf das Festland transportiert. Da das Nordseecluster A über zwei separate Netzanschlusspunkte verfügt, sind zwei Offshore-Umspannwerke erforderlich.

In der zweiten Ausbaustufe, dem Nordseecluster B, wird die Kapazität um weitere 900 MW erhöht. Die Produktion einiger Komponenten hat bereits begonnen. Die Errichtung der Fundamente soll im nächsten Jahr beginnen, gefolgt von der Installation der 60 Vestas-Turbinen im Jahr 2028. Die Inbetriebnahme des Nordseeclusters B ist für Anfang 2029 vorgesehen.

Zusammen werden die Windparks des Nordseeclusters jährlich rund 6,5 Terawattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen. RWE wird den Ökostrom nutzen, um ihren Industriekunden auf dem Weg zur Dekarbonisierung maßgeschneiderte Energielösungen anzubieten.

Das Nordseecluster ist ein Gemeinschaftsprojekt von RWE (Anteil: 51 %) und Norges Bank Investment Management (Anteil: 49 %). RWE ist für den Bau und den Betrieb der Offshore-Windparks über deren gesamten Lebenszyklus hinweg verantwortlich.

Bilder für Medienzwecke sind verfügbar in der RWE-Mediathek. (Bildnachweis: RWE / Fotograf: Matthias Ibeler)

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