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Transition zur Frau „on the job“ – meine Erfahrungen

Michaela Elschner

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Ich habe bei der RWE Supply & Trading vor einigen Jahren „on the job“ den Wechsel vom Mann zur Frau vollzogen.

Wie bei vielen anderen war dieser Wechsel auch bei mir das Ergebnis einer jahrzehntelangen Geschichte von Verdrängungsversuchen. Mittlerweile ist es wissenschaftlich anerkannt, dass die geschlechtliche Identität – wie die sexuelle Orientierung – nicht änderbar ist und tief in uns verankert. Das lässt sich nicht dauerhaft verdrängen. Aber auch bei mir waren die Ängste vor negativen Konsequenzen gigantisch.

Erst eine private Krise führte dazu, dass ich diesen Verdrängungsmechanismus durchbrach: So ließ ich im Privatleben mehr und mehr von meiner weiblichen Identität zu. Im Beruf gab es schon mal Bemerkungen, weil ich mein Haar immer länger wachsen ließ. Einmal kommentierte ein Kollege Kajal-Reste um meine Augen humorvoll mit: „Am Wochenende wohl in einer Gothic-Disko gewesen?“ – der Spagat zwischen Privatleben und Beruf wurde immer größer.

Nach vielen schlaflosen Nächten entschloss ich mich, auch im Beruf als Frau zu leben. Zu meiner großen Erleichterung erlebte ich sehr viel Unterstützung und positive Reaktionen! Nach kurzer Zeit war ich selbstverständlich „die Kollegin“, die von allen mindestens genauso geschätzt wurde, wie „der Kollege“. In dieser auch privat nicht einfachen Zeit war die Arbeit sogar ein wichtiger Anker meiner psychische Stabilität.

Verdrängung und Verstecken kostet unglaublich viel Energie. Diese Energie kann ich nun im Beruf und im Privatleben viel besser einsetzen. Deswegen engagiere ich mich bei RWE im LGBT*IQ-Netzwerk, um zu sagen:

Ihr müsst euch nicht verstecken! Ihr könnte dazu stehen, wer ihr seid!

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