Pilotprojekt H2@Hydro

Herstellung von Wasserstoff mit Strom aus Wasserkraft am RWE-Standort Albbruck

H2@Hydro liefert grünen Wasserstoff aus Albbruck

Das Zusammenspiel von regenerativer Stromerzeugung und der nachhaltigen Umwandlung von Strom in speicherbare grüne Energie am Standort Albbruck demonstriert die Chancen der Energiewende im Großformat.

1.400 Kubikmeter Wasser rauschen am Hochrhein an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz pro Sekunde durch das RADAG-Rheinkraftwerk in Albbruck. Das entspricht dem täglichen Wasserverbrauch einer Kleinstadt. Dank neuer Maschinen und neuer Technik produziert das Wasserkraftwerk durchschnittlich 660 Millionen Kilowattstunden beziehungsweise 660 Gigawattstunden (GWh) erneuerbaren Strom im Jahr. Damit ist die Anlage darauf ausgerichtet, über 200.000 Haushalte mit Grünstrom versorgen zu können. Da diese grundlastfähige Wasserkraft zu einer erfolgreichen und grenzübergreifenden Energiewende beiträgt, wurden zwischen 2015 und 2020 insgesamt rund 43 Millionen Euro in die Modernisierung des Rheinkraftwerks investiert. Zehn Prozent mehr Leistung als vorher und ein wartungsfreundlicherer Betrieb sind das Ergebnis dieser Erneuerung.

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Unsere Projektpartner

Als weitere Investition in eine grüne Energie-Zukunft soll der Standort Albbruck nun Mittelpunkt eines Wasserstoff-Projektvorhabens der Partner RWE, badenovaIWB, FMAG und Green H2 werden.

badenova

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IWB

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Fritz Meyer AG

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Nachhaltige Wasserstoffwirtschaft im Dreiländereck Frankreich-Schweiz-Deutschland

RWE beteiligt sich mit dem Projekt H2@Hydro aktiv an der trinationalen Wasserstoff Initiative 3H2.


Das Projektvorhaben im Detail

Kern des Projektvorhabens soll die Errichtung einer 50-MW-Elektrolyseanlage zur Produktion von Wasserstoff sein. Der Strom zum Betrieb des Elektrolyseurs, der bis Ende 2026 in Betrieb gehen soll, würde zu großen Teilen aus dem Laufwasserkraftwerk stammen. Der grüne Wasserstoff soll in eine H2-Pipeline eingespeist und beidseits des Hochrheins in den Regionen Freiburg-Lörrach-Waldshut sowie Basel-Zürich genutzt werden. Als potentielle Abnehmer werden Industrie- und Logistikunternehmen angesehen. Neben dem grünen Wasserstoff – rund 8.000 Tonnen pro Jahr – sollen auch die Wärme und der Sauerstoff, die bei der Elektrolyse entstehen, genutzt werden.

RADAG-Rheinkraftwerk in Albbruck | H2@Hydro

Wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität

Das Vorhaben H2@Hydro leistet einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität der Region – insbesondere für jene Sektoren, die Strom aus Erneuerbaren Energien nicht direkt nutzen können.

Mit H2@Hydro unterstützt RWE regionale Industrieunternehmen darin, ihre Klimaziele zu erreichen. Der grüne Sauerstoff kann als Betriebsmittel für die Verbandskläranlage dienen. Die grüne Fernwärme kann Wohn- und Gewerbegebiete sowie den neuen Gesundheitspark Hochrhein beheizen. Auch für die Warmwasserversorgung und Kälteanlagen ist die grüne Fernwärme nutzbar.


Projekt sichert Industrie­arbeits­plätze für regionale Betriebe, die Wasserstoff nutzen

H2@Hydro bietet konkreten lokalen Nutzen mit klimaneutralen Anwendungen in direkter Nachbarschaft, z.B. im Verbandsklärwerk, im Gesundheitspark Hochrhein, im neuen Stadtquartier Albbruck und bei Logistikunternehmen. Indem es seine Wasserstoff-, Sauerstoff- und Wärmeproduktion mit Anlagen regionaler Abnehmer integriert, schafft H2@Hydro klimaneutrale und zukunftsfähige Anwendungen. Anwendungen, die unter Rückgriff auf bestehende Infrastruktur das Potenzial des Wasserkraftwerks besser nutzen, den Wirtschaftsstandort und die Gemeinde Albbruck zukunftsfähig weiterentwickeln und auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen.

H2-Cluster SüdWest

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H2@Hydro

Das Projektteam freut sich auf Ihre Anregungen und Anmerkungen

Unsere Ansprechpartner für das Projekt H2@Hydro von RWE stehen Ihnen über das Kontaktformular gerne zur Verfügung.

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