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Ihr Notstromaggregat als Erlösquelle

Mit Dezentraler Einspeisevergütung und Regelenergievermarktung Geld verdienen

In den meisten Fällen werden Notstromaggregate abgesehen vom Probebetrieb nicht genutzt und verursachen so lediglich Kosten. Die Anlagen können allerdings wesentlich mehr als nur einen sehr seltenen Netzausfall absichern: Mit der Unterstützung von RWE können Sie Ihre Netzersatzanlagen verwenden, um Ihre Betriebskosten zu senken und sogar zusätzliche Erlöse zu generieren.

Dies geschieht zum einen dadurch, dass Ihre Aggregate zur Vorhaltung von positiver Regelleistung bzw. zur Erbringung von positiver Regelenergie eingesetzt werden.

RWE geht über diesen am Markt verbreiteten Ansatz jedoch hinaus und ist als einziger Anbieter in der Lage, mit der dezentralen Einspeisevergütung (DZE) und der Spitzenlastkappung gleich zwei weitere Erlösquellen für Ihr Unternehmen aufzutun.  Damit fallen die Erlöse in der Regel um ein Vielfaches höher aus als durch eine reine Regelenergievermarktung.

Gleichzeitig entlastet der dazu nur an wenigen Stunden im Jahr stattfindende Einsatz Ihrer Aggregate das Stromnetz und hilft so, die Energiewende in Deutschland voranzubringen. Bei all diesen Vorteilen bleibt die originäre Funktion Ihres Aggregates, die Versorgung mit Notstrom, selbstverständlich uneingeschränkt erhalten. 


Regelenergie, DZE & Co: Ihre Erlösquellen im Detail

Indem Ihr Notstromaggregat durch RWE an nur wenigen Zeitpunkten im Jahr gezielt eingesetzt wird, können Sie die Leistung Ihres Notstromaggregates in bares Geld umwandeln.

Und weil RWE als einer der führenden Energieversorger in Europa Ihnen hierfür deutlich mehr Möglichkeiten anbietet als die meisten Wettbewerber, können Sie mit unseren verschiedenen Produktmodulen gleich mehrfach profitieren!

Erfahren Sie mehr über unsere Produktmodule, indem Sie auf die jeweiligen Pluszeichen klicken.

Erlösquellen im Detail
Flussdiagramm, das RWEs Energielösungen zeigt, einschließlich gesicherter Stromversorgung, Marktzugang und Gewinnbeteiligung.

Dezentrale Einspeisevergütung

Zum einen kann Ihr Notstromaggregat durch dezentrale Einspeisung zur Entlastung des Stromverteilnetzes eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass der Probebetrieb Ihrer Netzersatzanlage durch RWE optimiert wird, sodass er zu Zeitpunkten stattfindet, in denen das Stromnetz besonders stark belastet ist.

Neben dem volkswirtschaftlichen Nutzen können über diese Vermarktung attraktive Erlöse, die sogenannte dezentrale Einspeisevergütung (DZE), für vermiedene Netznutzung generiert werden. Diese wird vom vorgelagerten Netzbetreiber ausgezahlt, sofern das Aggregat zum Zeitpunkt der Jahreshöchstlast eingespeist hat. Das ist genau die eine Viertelstunde, in welcher das Netz seine absolute Lastspitze des jeweiligen Kalenderjahres hatte.

Diese eine Viertelstunde des Jahres steht jedoch nicht im Vorfeld fest. An dieser Stelle kommt die langjährige Expertise von RWE in der Vermarktung von Kraftwerken und das eigens dafür entwickelte Lastprognosemodell zum Tragen. Vielfach erprobt ist der Optimierungsalgorithmus von RWE dazu in der Lage, den Zeitpunkt der Jahreshöchstlast mit hoher Treffsicherheit vorherzusagen, nachdem das Modell eigens für Sie individualisiert worden ist.

Die darüber generierten Erlöse sind besonders attraktiv. Erfahrungsgemäß reichen dazu bereits sehr geringe Betriebsstunden im Jahr aus. Die richtigen Zeitpunkte für diesen optimierten Betrieb können wir Ihnen per Mail mitteilen oder die Anlagen direkt aus der Ferne ansteuern – ganz wie Sie wünschen.

Diagramm, das die Energiedienstleistungen von RWE zeigt, einschließlich dezentraler Einspeisevergütung und Regelenergie.

Regelenergievermarktung

Ihr Notstromaggregat kann zur Stabilisierung (Frequenzhaltung) des öffentlichen Stromübertragungsnetzes beitragen. Dies geschieht über die Vermarktung von Regelenergie.

Für die Vermarktung wird mit der „RWE Flex2Market Box“ eine erprobte und abgesicherte Fernwirktechnik aufgebaut, über die RWE per Fernzugriff Ihre Anlagen optimal einsetzen kann.

Ihr Aggregat wird vorgehalten, um im Ernstfall die Stromerzeugung hochzufahren und das Netz stützen zu können. Da die Anlagen ohnehin für den Netzersatzfall im betriebs-warmen Zustand gehalten werden, sind sie ideal zur Vorhaltung dieser positiven Regelleistung geeignet. Alleine die Vorhaltung dieser Stromerzeugungskapazität als positive Regelleistung wird dabei bereits vergütet.

Sollte der Ernstfall nun eintreten, wird das Aggregat innerhalb kurzer Zeit hochgefahren und stellt Regelenergie bereit. Angesichts des großen Pools an regelfähigen Erzeugern im Portfolio von RWE erfolgt ein tatsächlicher Abruf Ihres Aggregates jedoch äußerst selten. Auf diese Weise profitieren Sie von der Vergütung für die Vorhaltung der Regelleistung, haben jedoch kaum zusätzliche Betriebsstunden Ihres Aggregates in Kauf zu nehmen.

Ein Flussdiagramm, das Energieverwaltungprozesse zeigt, einschließlich RWE und Kunden, mit Schritten für Gewinnbeteiligung und Vermarktung von Energie.

Spitzenlastkappung

Durch gezielte Einsätze Ihres Aggregates können mithilfe von Spitzenlastkappung die Kosten für Ihren Strombezug aus dem öffentlichen Netz erheblich reduziert werden.

RWE analysiert Ihren individuellen Stromlastgang und erarbeitet Einsatzmodelle, welche für Ihr Unternehmen den größtmöglichen Mehrwert bieten. Dabei kann es entweder das Ziel sein, schlicht die aus dem Stromnetz bezogene Spitzenlast um die Leistung Ihres Notstromaggregates grundsätzlich abzusenken.

In vielen Fällen ist es jedoch auch möglich, mittels gezieltem Einsatz Ihrer Notstromanlagen Ihren Strombezug so zu verändern, dass dadurch Sonderformen der Netznutzung in Anspruch genommen werden können. Mittels dieser individuellen Netzentgelte lassen sich über die sogenannte intensive Netznutzung für gleichförmige Strombezugsprofile bis zu 90 % Ihrer Netznutzungsentgelte einsparen. Oder über sogenannte atypische Netznutzung, bei der Sie den Leistungsentgelt nur noch die in Hochlastzeitfenstern bezogene Maximalleistung bezahlen müssen.

RWE prüft für Ihren individuellen Fall, inwieweit nochmals deutlich höhere Einsparungen für Ihr Unternehmen realisiert werden können.

Grafik, die die Dienstleistungen von RWE darstellt, einschließlich sicherer Stromversorgung, Fernzugriff, Gewinnbeteiligung und Marktzugang.

Die Abbildung zeigt das Schema des RWE-Optimierungskonzeptes für Notstromaggregate (inkl. Notstromfunktion, Steuerungsoptionen, Gewinnteilung und Produktmodulen)

Ihre Vorteile im Überblick

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Wirtschaftliche Vorteile

Wirtschaftliche Vorteile

RWE kann als einer der führenden Energieversorger in Europa deutlich mehr Erlösquellen erschließen als Wettbewerber – und das mit nur wenigen Einsätzen Ihres Notstromaggregats. Sie und RWE teilen sich Kosten, insbesondere für Ertüchtigung und Brennstoff, sowie die späteren Erlöse nach einem fairen und transparenten Profit-Share-Modell, wodurch beide Partner ein gemeinsames Ziel verfolgen.

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Technische Vorteile

Technische Vorteile

Die seltenen Einsätze Ihres Notstromaggregates für Netzdienstleistungen ersetzen die ohnehin erforderlichen Testfahrten und vermeiden durch den Betrieb auf Volllast das „Wet-Stacking“ und damit verbundene Anlagenausfälle. Die originäre Funktion Ihres Notstromaggregates bleibt zu 100 % erhalten und wird durch den Zugriff von RWE maximal beschleunigt.

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Organisatorische Vorteile

Organisatorische Vorteile

RWE prüft die individuellen technischen und genehmigungsrechtlichen Randbedingungen und erarbeitet ein individuelles Konzept, um die Leistung Ihres Notstromaggregates so gewinnbringend wie möglich zu nutzen. Beim „optimierten Probebetrieb“ werden sämtliche Auflagen und Vorschriften für den Einsatz von Notstromaggregaten und insbesondere deren Einsatzzeiten eingehalten. Auch Ihre individuellen Restriktionen können berücksichtigt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Ertüchtigung eine regulatorisch konforme Abrechnung.

 
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Ökologische Vorteile

Ökologische Vorteile

Der optimierte Probebetrieb Ihrer Notstromaggregate stellt ressourceneffizient Netzdienstleistung zur Verfügung. Der Einsatz des regenerativ hergestellten Kraftstoffs „HVO100“ kann zudem die CO2- Emissionen um bis zu 90 % verringern; Mehrkosten können über die Erlöse refinanziert werden. Durch den Erwerbfreiwilliger Emissionszertifikate (sog. Voluntary Emission Reduction, VER) lässt sich der Betrieb der Aggregate bei Bedarf auch ganz klimaneutral stellen.


Unsere Vorgehensweise

Wir verstehen unsere Dienstleistung als Full Service Angebot. Das beinhaltet den kompletten Projektablauf von der professionellen Erstberatung bis hin zum optimierten Einsatz. Auf diese Weise wird der Aufwand auf Ihrer Seite auf ein Mindestmaß begrenzt.

Sorgfältige Prüfung

Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche technischen und genehmigungsrechtlichen Randbedingungen in Ihrem individuellen Fall zu berücksichtigen sind. Vor diesem Hintergrund erarbeiten wir ein für Sie zugeschnittenes Konzept, das Ihnen die optimalen Möglichkeiten aufzeigt, um die Leistung Ihres Notstromaggregates so gewinnbringend wie möglich zu nutzen, ohne die bestehenden Randbedingungen nachteilig zu verändern.

Zuverlässige Anlagensteuerung

Sie entscheiden, ob eine Fernsteuerungstechnik erwünscht ist oder nicht. Die dezentrale Einspeisung kann – im Gegensatz zur Spitzenlastkappung und Regelenergievermarktung – auch ohne Fernsteuerungstechnik realisiert werden.

Wenn Sie auch Interesse an den weiteren Modulen haben sollten, so installieren wir in Abstimmung mit Ihrem Anlagenhersteller bzw. Wartungsdienstleister eine erprobte und zuverlässige Fernsteuerungstechnik. In allen Fällen bleibt die Vorrangschaltung für den Notstromeinsatz selbstverständlich unangetastet, sodass die primäre Funktion der Notstromversorgung unverändert erhalten bleibt.


FAQ

  • Es handelt sich hierbei nicht um einen zusätzlichen Betrieb. Die netzdienlichen Leistungen werden im Rahmen des Probebetriebs erbracht. Es handelt sich also um einen optimierten Probebetrieb, welcher zeitlich optimiert und flexibilisiert wird. Dadurch ist der im Jahr erforderliche Probebetrieb abgeleistet und gleichzeitig wird eine zusätzliche Einnahmequelle erschlossen.

  • Ja, selbst wenn das Aggregat für netzdienliche Zwecke eingesetzt wird, bleibt die primäre Funktion – die Notstromversorgung bei Ausfall der öffentlichen Stromversorgung – unverändert. Kommt es zu einem solchen Ernstfall, hat RWE keinerlei Zugriff mehr auf das Aggregat. TÜV Nord bestätigt die Zuverlässigkeit.

  • Nein, Ihr Aggregat wird durch den Einsatz im Rahmen des zulässigen Probebetriebs nicht zu einer Erzeugungsanlage. Notstromaggregate sind gemäß den relevanten Vorschriften auch dann keine Erzeugungsanlagen, wenn sie für netzdienliche Zwecke genutzt werden, solange der Einsatz innerhalb der gesetzlichen Grenzen bleibt (maximal 15 Stunden pro Monat bzw. 300 Stunden pro Jahr, wenn in der Genehmigung vermerkt).

  • Nein, die tatsächlichen Einsatzzeiten für die jeweiligen Produktmodule sind verhältnismäßig gering.

    • Dezentrale Einspeisevergütung (DZE):  <25 Stunden pro Jahr
    • Spitzenlastkappung (SLK): <10 Stunden pro Jahr
    • Vermarktung von Regelenergie – Sekundärregelleistung (SRL): <10 Stunden pro Jahr

    Insbesondere bei „SRL“ geht es um die Vorhaltung der Leistung. Die bloße Bereitstellung der Anlage für einen potenziellen Abruf wird mit einem Leistungspreis honoriert.

  • Abweichend von den netztechnischen Regelungen der TAR 4110, die den Probebetrieb von Notstromaggregaten auf maximal eine Stunde pro Monat beschränken, können die Betriebsgrenzen für den Netzparallelbetrieb in Abstimmung mit dem Verteilnetzbetreiber ausgeweitet werden. Laut Genehmigungsrecht sind für den Probebetrieb maximal 15 Stunden pro Monat zulässig, beziehungsweise 300 Stunden pro Jahr.

  • Nein, RWE fordert keinerlei Service-Zahlungen. Wir arbeiten mit einem Profit Share Model, bei dem sowohl die Kosten, als auch die Erlöse partnerschaftlich geteilt werden.

  • Für die Teilnahme am Projekt ist eine Mindestgesamtleistung von 1 MW pro Standort erforderlich. Darüber hinaus ist für die Inanspruchnahme der DZE-Vergütung nach § 18 Abs. 1 StromNEV entscheidend, dass die eingesetzten Aggregate bereits vor dem 1. Januar 2023 in Betrieb genommen worden sind.

  • Nein. In der Regel werden die Aggregate 1 Stunde pro Monat, also 12 Stunden pro Jahr für den vorgesehenen Probebetrieb eingesetzt. RWE sieht einen jährlichen Einsatzumfang von max. 50 Stunden vor. Die Wartungszyklen werden erst ab einer Laufzeit von 300+ Stunden pro Jahr verändert.

  • Um netzdienliche Leistungen erbringen zu können, müssen Ihre Aggregate in das Netz einspeisen können und demnach netzparallel betrieben werden.

    Hierzu bedarf es die Zustimmung Ihres vorgelagerten Netzbetreibers. Diese holen wir in einem gemeinsamen Termin mit dem Netzbetreiber ein.

  • Nein, moderne Notstromaggregate sind mit intelligentem Fuel Management ausgestattet. Durch definierte Treibstoff-Limits und automatische Abschaltsysteme wird ein sicherer Betrieb gewährleistet. Selbst bei kritischen Füllständen greift die automatisierte Überwachung ein. In der Praxis laufen die Anlagen meist nur wenige Minuten. Das bedeutet: Maximale Effizienz bei minimalem Verbrauch.

  • Absolut. Als Teil der kritischen Infrastruktur unterliegt der Betrieb höchsten Cybersecurity-Standards. Als Deutschlands größter Kraftwerksbetreiber setzen wir auf zertifizierte Sicherheitsarchitekturen, verschlüsselte Datenkommunikation und regelmäßige Penetrationstests. Die Systeme sind vollständig in die bestehende IT-Sicherheitsstrategie integriert und erfüllen alle Anforderungen gemäß BSI und sind nach der DIN EN ISO/IEC 27001 zertifiziert.

  • Nein, ein erhöhter Verschleiß ist nicht zu erwarten. Durch gezielte Lastmanagement-Strategien wird das sogenannte Wet-Stacking (unvollständige Verbrennung bei Teillast) vermieden. Zudem liegt ein TÜV-Gutachten zur technischen Unbedenklichkeit vor. Die Wartungsintervalle bleiben unverändert, was die Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit der Anlagen sichert.

  • Ja, selbstverständlich! Wenn Sie über Erzeugungsanlagen, Batteriespeicher oder regelfähige Verbraucher verfügen, deren Flexibilitäten Sie am Regelleistungsmarkt oder im Intraday-Markt vermarkten und optimieren möchten, haben wir genau das Richtige für Sie: Schauen Sie sich das Produkt D-Central unserer Kolleginnen und Kollegen von RWE Supply & Trading an.

    D-Central bietet Ihnen eine intelligente Plattform zur Bündelung und Vermarktung dezentraler Flexibilitäten – ganz gleich, ob es sich um industrielle Lasten, Speicher oder andere steuerbare Anlagen handelt. Weitere Informationen finden Sie hier:


Unsere Referenzen

Hier werden Notstromaggregate schon erfolgreich durch uns vermarktet:


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Mit D-Central bietet Ihnen RWE Supply & Trading die Möglichkeit Ihre Erzeugungsanlagen und regelbare Verbraucher an den Flexibilitätsmärkten zu vermarkten.

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