Am Ende der Rheinwassertransportleitung sorgt ein Auslaufbauwerk für einen drucklosen Wasserübergang aus den unterirdischen Rohrleitungen zum Tagebausee Hambach. Es besteht im Wesentlichen aus unterirdischen Regelventilen und einem großen Wasserbecken. Das Bauwerk liegt überwiegend unter der Geländeoberfläche, lediglich ein vergleichsweise kleiner Teil von rund 1,5 Metern Höhe wird sichtbar über dem Gelände sein. Insgesamt weist es eine Länge von rund 72 Metern und eine Breite von etwa 19 Metern auf. Im Inneren wird der Wasserfluss gesteuert, sodass das Wasser über das anschließende Einleitbauwerk gleichmäßig und sicher in den entstehenden See gelangt. Das angeschlossene Schaltanlagengebäude dient der Steuerung und Überwachung der Anlage.
In Elsdorf endet die Rheinwassertransportleitung am ehemaligen Tagebau Hambach. Vom Verteilbauwerk in Grevenbroich-Allrath aus wird das Wasser aus über die sogenannte Hambach-Leitung über eine Strecke von 18,9 Kilometern vorbei an Rommerskirchen und Bedburg bis nach Elsdorf transportiert. Hier tritt das Wasser am Rande des Tagebaus künftig über ein Einleitbauwerk kontrolliert aus den unterirdischen Rohrleitungen aus und fließt in den entstehenden Hambacher See.
Voraussichtlich ab 2030 soll die Befüllung des Sees beginnen, der in Zukunft Herzstück einer attraktiven Wald-Seen-Landschaft sein wird. Mehr über die neue Landschaft nach dem Tagebau Hambach können Sie hier nachlesen.






