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RWE AG

RWE bestätigt Prognose und treibt Transformation mit hohen Investitionen weiter voran

  • Erstes Quartal 2021 von Wettereffekten geprägt – bereinigtes EBITDA erreicht 883 Mio. €, bereinigtes Nettoergebnis 340 Mio. €
  • Investitionen im ersten Quartal auf 1.037 Mio. € gestiegen – gegenüber Vergleichsquartal 2020 nahezu verdoppelt 
  • Portfolio an Windkraft- und Solaranlagen sowie Speichern wächst bis 2022 auf mehr als 13 Gigawatt – aktuell 3,7 Gigawatt im Bau mit geplanter Inbetriebnahme 2022

Essen, 12. Mai 2021

RWE Image

„Das Ergebnis im ersten Quartal entspricht unseren Erwartungen. Wir bestätigen unsere Prognose und bekräftigen die angestrebte Dividendenerhöhung aufgrund der guten mittel- und langfristigen Ertragsperspektiven in unserem Kerngeschäft. Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien kommen wir gut voran und festigen unsere Position als einer der führenden Anbieter weltweit. Unsere hohen Investitionen zeigen, dass wir das Tempo unserer Transformation beschleunigen. Kaum ein Unternehmen verändert sich so radikal und schnell wie RWE.“

Michael Müller, Finanzvorstand der RWE AG

RWE treibt ihre Transformation weiter voran und investiert Milliardenbeträge in die Erweiterung ihres Erneuerbare-Energien-Portfolios. Aktuell errichtet das Unternehmen Windkraft- und Solaranlagen sowie Batteriespeicher mit einer installierten Kapazität von 3,7 Gigawatt (GW). Im Jahresverlauf nehmen davon mehr als 20 Anlagen mit einer installierten Gesamtkapazität von rund 2 GW den kommerziellen Betrieb auf.

RWE hat im ersten Quartal ein bereinigtes EBITDA (bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 883 Mio. € erreicht. Im Vergleichszeitraum 2020 waren es 1.324 Mio. €. 
Der Ergebnisrückgang ist auf die außerordentlichen Belastungen infolge der Jahrhundertkälte in Texas zurückzuführen und dass das Windaufkommen in Nord- und Mitteleuropa weit unter dem überdurchschnittlich hohen Vorjahresniveau lag. Dem stand eine erneut sehr gute Performance im Energiehandel gegenüber. Das bereinigte EBIT erreichte 548 Mio. € nach 967 Mio. € im Vorjahresquartal; das bereinigte Nettoergebnis lag bei 340 Mio. €, in den ersten drei Monaten 2020 waren es 614 Mio. €.

Ergebnisprognose und Dividendenaussage bestätigt

Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr gilt unverändert fort. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet RWE auf Konzernebene ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,65 und 3,05 Mrd. €; im Kerngeschäft soll es zwischen 1,8 und 2,2 Mrd. € betragen. Die Prognose für das bereinigte EBIT liegt zwischen 1,15 und 1,55 Mrd. € und für das bereinigte Nettoergebnis lautet das Ziel 0,75 bis 1,1 Mrd. €. Die Dividendenaussage wird bestätigt: Für das laufende Geschäftsjahr strebt der Vorstand der RWE AG eine Steigerung auf 0,90 € je Aktie an.

Wettereffekte belasten Ergebnisse von Offshore und Onshore Wind/Solar

Im Kerngeschäft mit den Segmenten Offshore Wind, Onshore Wind/Solar, Wasser/Biomasse/Gas sowie Energiehandel hat RWE in den ersten 3 Monaten des Jahres 2021 ein bereinigtes EBITDA von 555 Mio. € erwirtschaftet. Im Vorjahresquartal waren es 1.042 Mio. €.

Offshore Wind: Das bereinigte EBITDA im Segment Offshore Wind erreichte im ersten Quartal 297 Mio. € nach 431 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Ausschlaggebend war das weit unter dem überdurchschnittlich hohen Vorjahresniveau liegende Windaufkommen in Nord- und Mitteleuropa. Für das laufende Jahr erwartet RWE für das Segment ein bereinigtes EBITDA zwischen 1.050 und 1.250 Mio. €.

Onshore Wind/Solar: Das Segment Onshore Wind/Solar verzeichnete in den ersten 3 Monaten 2021 ein bereinigtes EBITDA von -119 Mio. €. Im Vorjahresquartal erreichte das bereinigte EBITDA 221 Mio. €. Haupttreiber waren die Verluste aus den extremen Wetterereignissen in Texas, die sich auf rund 400 Mio. € summieren. Weitere Belastungen ergaben sich durch unterdurchschnittliche Windverhältnisse an den nord- und mitteleuropäischen Onshore-Windkraftstandorten. Gegenläufig wirkte der Buchgewinn aus dem Verkauf von Anteilen an 3 US-Onshore-Windparks. Für das laufende Jahr geht RWE für dieses Segment von einem bereinigten EBITDA zwischen 50 und 250 Mio. € aus.

Wasser/Biomasse/Gas: Das Geschäft im Segment Wasser/Biomasse/Gas erreichte mit einem bereinigten EBITDA von 213 Mio. € das Vorjahresniveau in Höhe von 217 Mio. €. Die Mitte 2020 veräußerte Holzpellet-Produktion in den USA trug nicht mehr zum Ergebnis bei; im Gegenzug positiv wirkten etwas höhere Prämien im Rahmen des britischen Kapazitätsmarkts. Für das laufende Jahr erwartet RWE ein bereinigtes EBITDA zwischen 500 und 600 Mio. € für das Segment.

Energiehandel: Das Handelsgeschäft verzeichnete erneut ein sehr starkes Ergebnis. Das bereinigte EBITDA erreichte 189 Mio. € und übertraf das bereits sehr hohe Vorjahresergebnis von 170 Mio. €. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet RWE in diesem Segment ein bereinigtes EBITDA von 150 bis 350 Mio. €.

Solides Ergebnis außerhalb des Kerngeschäfts

Das bereinigte EBITDA im Segment Kohle/Kernenergie erreichte 328 Mio. € nach 282 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Für den Strom der Braunkohle- und Kernkraftwerke wurden höhere Großhandelspreise erzielt als 2020. RWE geht für das Gesamtjahr weiter von einem bereinigten EBITDA für das Segment zwischen 800 und 900 Mio. € aus.

Investitionen nahezu doppelt so hoch wie im ersten Quartal 2020

In den ersten drei Monaten 2021 hat RWE 1.037 Mio. € investiert, nahezu doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. 963 Mio. € und damit der weitaus größte Teil flossen in neue 
Windkraft- und Solaranlagen sowie Batterien. Dieses Tempo wird RWE beibehalten und im laufenden Geschäftsjahr deutlich mehr investieren als 2020. Dabei erfüllen mehr als 90 % der eingesetzten Mittel die von der EU-Kommission aufgestellten Taxonomie-Kriterien für ökologisch nachhaltige Investitionen.

Nochmals verbesserte Finanzlage 

Die Finanzlage von RWE hat sich nochmals verbessert. Die Nettoschulden gingen auf 2,8 Mrd. € zurück. Das lag vor allem an temporären Effekten aus Sicherungsgeschäften und einem Rückgang der Pensionsrückstellungen infolge gestiegener Diskontierungszinsen. Erneut gestiegen ist die Eigenkapitalquote: Sie beträgt 31,1 % (Stand 31. März 2021); zum Jahresende 2020 waren es 28,7 %. 

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