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RWE AG

RWE setzt bei ihrer Investitions- und Wachstums­offensive besonderen Schwerpunkt in NRW


  • Investitionen von rund 4 Milliarden Euro bis 2030 geplant 
  • Maßnahmenpaket umfasst 1.000 MW Erneuerbare Energien, 2.000 MW flexible und wasserstofffähige Backup-Kapazitäten, 700 MW Elektroysekapazität für grünen Wasserstoff und aktive Unterstützung beim Strukturwandel
  • Wichtige politische Weichenstellungen auch auf Landesebene jetzt erforderlich

Essen, 9. Februar 2022

Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG

„Die Herausforderung, Industrie und Klimaschutz unter einen Hut zu bringen, ist deutschlandweit nirgendwo so groß wie in Nordrhein-Westfalen. Das gilt zugleich für die Chancen, die daraus resultieren. In NRW kann ein Aufbruch entstehen, der sowohl dem Land als auch der Industrie neue Perspektiven eröffnet. Dazu sind jetzt auch auf Landesebene wichtige Weichenstellungen notwendig, damit der Ausbau Erneuerbarer Energien, flexibler Backup-Kapazitäten und von Wasserstoff möglichst schnell vorangeht. Wir unterstützen diesen Aufbruch und machen Nordrhein-Westfalen zu einem Schwerpunkt unserer Innovations- und Wachstumsstrategie, wo wir bis 2030 rund 4 Milliarden Euro brutto investieren wollen.“

Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender RWE AG

RWE will im Rahmen ihrer globalen Investitions- und Wachstumsstrategie ihr grünes Kerngeschäft bis 2030 deutlich ausbauen. Allein in Deutschland plant das Unternehmen Investitionen von bis zu 15 Milliarden Euro brutto in Offshore- und Onshore-Windkraft, Solar, Speicher, flexible Backup-Kapazitäten und Wasserstoff. Heruntergebrochen auf Nordrhein-Westfalen bedeutet das: 1.000 Megawatt Erneuerbare Energien, 2.000 Megawatt flexible und wasserstofffähige Backup-Kapazitäten, 700 Megawatt Elektrolysekapazität für grünen Wasserstoff in den nächsten 8 Jahren. Außerdem wird sich RWE aktiv in den Strukturwandel vor allem im Rheinischen Revier einbringen. Mit diesem Maßnahmenpaket unterstützt RWE zugleich die Transformation des Industrielandes NRW. Details haben heute NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart und Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, vorgelegt. Dabei erläuterte der Minister: „Nordrhein-Westfalen ist ein starkes Industrieland, und das wollen wir bleiben. Deshalb arbeiten wir hart an einem beschleunigten Ausbau von Erneuerbaren Energien und Gas- bzw. Wasserstoffkraftwerken, um den klimafreundlichen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft zu ermöglichen. Deshalb bin ich dankbar, dass RWE bis 2030 in großem Stil in unserem Land und insbesondere im Rheinischen Revier in den Ausbau der Erneuerbaren Energien investieren will. Nordrhein-Westfalen braucht starke Partner, damit der klimafreundliche Umbau des Industriestandorts gelingt. Gemeinsam mit vielen weiteren Akteuren können wir das Revier zum modernsten und klimafreundlichsten Standort in Europa weiterentwickeln.“

Markus Krebber betonte: „Nordrhein-Westfalen kommt als Industrieland eine herausragende Rolle für den Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu. Politik, Unternehmen und Gesellschaft sind gefordert, diese Verantwortung wahrzunehmen und vor allem die damit verbundenen Chancen zu ergreifen. Wir bei RWE werden das mit voller Energie tun."

Erneuerbare Energien: Windanlagen und PV-Freiflächenanlagen

Bis 2030 will RWE Erneuerbare Energien-Projekte mit einer Leistung von 1.000 Megawatt in Nordrhein-Westfalen errichten, davon mindestens 500 Megawatt im Rheinischen Revier. Das Unternehmen wird Windparks und Photovoltaik-Freiflächenanlagen bauen, zum Teil in Kombination mit Stromspeichern. Demonstrationsanlagen für Floating- und Agri-PV sind ebenfalls geplant. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien will RWE sich auch an kommunalen oder regionalen Konzepten zur Dekarbonisierung beteiligen. Ein Beispiel hierfür ist die verbrauchsnahe Erzeugung von grünem Wasserstoff für Produktionsbetriebe und das Transportwesen. Für die Realisierung ist eine deutliche Beschleunigung und Erleichterung von Planungs- und Genehmigungsverfahren erforderlich. Gleichzeitig sollten auf Landes- und Regionalplanebene mehr Flächen ausgewiesen und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, auch für forstwirtschaftliche Nutzwälder. Zudem sind Verbesserungen für das Repowering und erleichterte Genehmigungsverfahren für Hybrid-PV-Anlagen auf Tagebauflächen notwendig.

Flexible gesicherte Kraftwerksleistung: Gaskraftwerke „H2 ready“

Ebenfalls bis 2030 will RWE an ihren Kohlekraftwerksstandorten mindestens 2.000 MW Gaskraftwerke errichten. Die Anlagen sollen „H2-ready“ sein, das heißt, sie werden für eine schnelle Umstellung auf Wasserstoff geeignet sein, sobald dieser ausreichend zur Verfügung steht. Sowohl die Steinkohle- als auch die Braunkohlekraftwerksstandorte des Unternehmens sind hervorragend an das Stromnetz, die Wasserversorgung und die Ferngasversorgung angeschlossen oder lassen sich einfach an die Infrastruktur anschließen. Voraussetzung dafür ist ein Anreizsystem, damit sich die Investitionen in die Anlagen rechnen, deren Einsatzstunden und folglich deren CO2-Ausstoß perspektivisch immer geringer werden wird. Außerdem braucht es schnellstmöglich Klarheit, wie ab Mitte der 2030er Jahre der Wasserstoff zu diesen Standorten kommen wird.

Wasserstoff: Elektrolyse-Kapazität

Wasserstoff ist für die Dekarbonisierung der Industrie von herausragender Bedeutung. Das Industrieland NRW hat beste Voraussetzungen für den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft, dazu gehört auch die mögliche Anbindung an Versorgungsnetze in den Niederlanden. RWE beteiligt sich aktiv am Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. In NRW will das Unternehmen die Entwicklung von Elektrolyseuren von bis zu 700 MW Leistung vorantreiben. Das setzt Förderregimes voraus, die von Bund und Land zu entwickeln sind.

Rheinisches Revier: Strukturwandel unterstützen

RWE bringt sich weiterhin aktiv in den Prozess des Strukturwandels, insbesondere im Rheinischen Revier, ein. Dazu gehört ganz konkret, durch aktives Flächenmanagement die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie zu unterstützen. Ziel ist die Konversion ausgewählter Betriebsflächen, die zusammen mit dem Land ermöglicht werden soll. Die enge Zusammenarbeit mit den Tagebauumfeld-Initiativen Indeland, Zweckverband Landfolge Garzweiler und Neuland Hambach wird fortgesetzt, um die Anliegen der Region im Rahmen der Wiedernutzbarmachung von Flächen zu berücksichtigen.

 
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