RWE Generation SE

Planmäßige Sprengung der Entstickungsanlage am Gersteinwerk in Werne

Ein großes Industriegebäude stürzt ein, es entstehen Staub- und Rauchwolken; ein hoher Kühlturm, Strommasten und kahle Bäume sind sichtbar.

Werne, 27. Februar 2026

Pünktlich um 10 Uhr wurde die 64 Meter hohe Stahlkonstruktion der Entstickungsanlage (DeNOx) des früheren Steinkohleblocks K sicher zu Boden gebracht.

Um 10:45 Uhr wurde die Sprengung offiziell für beendet erklärt, sodass die Behörden die weiträumige Sperrung des Areals um das Kraftwerk aufheben konnten.

Die 1990 errichtete DeNOx-Anlage wurde durch die Sprengung in rund 5.000 Tonnen Stahlschrott verwandelt. Das Material wird sortiert, abtransportiert und größtenteils recycelt.

Die Sprengung ist Teil der 2024 angelaufenen Arbeiten zum Rückbau von mehr als 40 Anlagen und Gebäuden auf dem Gelände des Gersteinwerks, die nicht mehr benötigt werden. Durch den Rückbau schafft RWE Platz für neue Anlagen, die zum Erfolg der Energiewende beitragen werden. RWE plant in Werne z. B. die Errichtung eines wasserstofffähigen Gas-und-Dampfkraftwerks (GuD) – sofern die politischen Rahmenbedingungen einen wirtschaftlichen Betrieb zulassen und das Unternehmen einen Zuschlag bei den geplanten Ausschreibungen im Rahmen der Kraftwerkstrategie der Bundesregierung erhält.

Die Rückbauarbeiten in Werne werden im Auftrag von RWE durch das Rückbauunternehmen AWR vorgenommen. Die Sprengung verantwortete die Spezialfirma Reisch Sprengtechnik.

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